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Landessynode 2018

Respekt ist Basis für den ökumenischen Dialog

In seinem Grußwort an die Landessynodalen setzt sich Bischof Dr. Alex Gehaz Malasusa von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania für einen respektvollen Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Konfessionen und Religionen ein.

Der tansanische Bischof Dr. Alex Gehaz Malasusa hat Christinnen und Christen in Deutschland und in Europa dazu aufgerufen, sich weiterhin aktiv für den Dialog der Religionen einzusetzen. „Wir leben in einer Welt, in der jede und jeder von uns in der einen oder anderen Weise von Hass, Konflikten und Terrorismus betroffen ist“, erklärte der Bischof der Ost- und Küstendiözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (ELCT) in einem Grußwort am Sonntagabend an die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland. Dabei sei ein hoher Anteil der Konflikte, Kriege oder terroristischen Anschläge religiös motiviert und durch die Ideologien der Weltreligionen hervorgerufen, obwohl doch eigentlich alle Weltreligionen für Respekt und Menschenwürde stehen sollten. „Dieser Respekt der Menschenwürde und der Welt, in der wir leben, ist das Basisprinzip für den ökumenischen Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Konfessionen, Religionen und Ideologien.“

In einer Zeit, in der viele Menschen aus anderen Ländern und mit anderen Glaubensrichtungen nach Deutschland kämen oder hier bereits lebten, müssten die Menschen hierzulande zeigen, ob sie fähig sind, mit ihnen friedlich zusammenzuleben. Dieser ökumenische Austausch müsse theologisch als Langzeitprojekt betrachtet werden, erklärte Malasusa. Ökumene brauche pragmatisches Handeln, das Begegnung fördere – gegen jeglichen Ethnozentrismus und Antisemitismus. Darüber hinaus solle der Dialog aber auch ermöglichen, Zeugnis für den Glauben abzulegen. Denn dies sei die einzige Möglichkeit, Menschen die gute Nachricht von Jesus Christus weiterzugeben.

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ekir.de/sbe / Foto: Hans-Jürgen Vollrath / 07.01.2018



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