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Landessynode 2015

„Satire ist nicht Gotteslästerung“

Bei der Aufnahme von Flüchtlingen müssten Kirche und Land zusammenarbeiten,  sagte der rheinland-pfälzische Justizminister Gerhard Robbers vor der Landessynode. Zu den Anschlägen in Paris erklärte er: „Satire ist nicht Gotteslästerung, Mord ist Gotteslästerung."

 

Der rheinland-pfälzische Justizminister Prof. Dr. Gerhard Robbers hat die Synode der rheinischen Kirche dazu aufgerufen, bei der Aufnahme von Flüchtlingen intensiv mit dem Land zusammenzuarbeiten. Die zahlreichen Menschen, die in Deutschland und Rheinland-Pfalz Zuflucht suchten, „kommen aus Verzweiflung“, sagte Robbers in seinem Grußwort an die Landessynode. Kirche und Staat gemeinsam müssten ihnen Halt bieten und Perspektiven aufzeigen. „Das ist unsere menschliche und das ist unsere christliche Aufgabe“, unterstrich Robbers. Allein Rheinland-Pfalz werde in 2015 noch einmal 15.000 Asylbewerber aufnehmen müssen. Die Kirchen seien bei dieser Aufgabe „verlässliche Partner“. Robbers erinnerte auch an die Opfer der Terroranschläge von Paris. Es gelte zu verhindern, dass diese Taten missbraucht würden, um Stimmung zu machen gegen Flüchtlinge und Andersdenkende. Morde seien mit Religion nicht zu rechtfertigen.

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ekir.de / uks, Foto: Hans-Jürgen Vollrath / 12.01.2015



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