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Gäste aus der Politik heute bei der rheinischen Landessynode

Ministerpräsident Beck für angemessene Finanzierung kirchlicher Arbeit

Pressemitteilung Nr. 9/2011

Wer die Arbeit der Kirchen wolle, müsse auch für einen angemessenen finanziellen Anteil zur Bezahlung dieser Arbeit sorgen, sonst drohe Mängelverwaltung, erklärte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck heute in seinem Grußwort vor den Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland in Bad Neuenahr. Der Staat sei nicht neutral, sondern wertegebunden. „Und ein großer Teil dieser Werte sind christlicher Überzeugung“, betonte der Ministerpräsident. Er erinnerte an die diakonische Arbeit und das schulisches Engagement der rheinischen Kirche. „Das ist wichtig, damit Menschen die Möglichkeit der Entscheidung haben. Denn wer keine Orientierung hat, kann sich auch nicht neu orientieren.“

Beck lobte die Vielfalt in der rheinischen Kirche. Sie sei einerseits ein Spiegel der Gesellschaft und auf der anderen Seite der „Extrakt der Wahrnehmung von Verantwortung“. Für ihn stimme die Gleichung „viel Freiheit gleich viel Verantwortung“ und das nicht nur auf politischer Ebene, sondern auch bei der Einstellung der Gesellschaft. „Ich bin Ihnen dankbar, dass sie dieser Diskussion nicht ausweichen“, sagte er den Synodalen, die das oberste Leitungsgremium der Kirche bilden. „Sie helfen damit bei einer Orientierung, die die Dinge wieder vom Kopf auf die Füße stellt, bei einer Orientierung für die Zukunft“.

NRW-Minister Schneider: Der Sonntag muss etwas Besonderes bleiben

Der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Guntram Schneider betonte in seinem Grußwort, dass der Sonntag etwas Besonderes bleiben müsse. „Wir wollen eine weitere Ökonomisierung des Sonntags nicht zulassen.“ Und er sei froh zu wissen, dass die evangelische Kirche in dieser Frage an seiner Seite stehe. In einer Zeit, in der die Gesellschaft zusammenhalten müsse und man versuchen müsse, soziale Gerechtigkeit durchzusetzen, brauche die Demokratie die Kirchen, so Schneider weiter. Kirchen, die sich einmischen und die nicht müde würden, für das Wohl der Menschen zu streiten.

„Christliche Grundwerte leben ist die Chance, die Welt im Kleinen gerechter zu machen“, erklärte Georg Weisweiler, Minister für Gesundheit und Verbraucherschutz im Saarland. Dabei sei die Bereitschaft entscheidend, für sich Verantwortung zu übernehmen und in einem zweiten Schritt Verantwortung für jene zu übernehmen, sie sich selbst nicht helfen können.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 20. Januar 2011. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 20. Januar 2011. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 20.01.2011



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