Die Ausstellung über den Heidelberger Katechismus besteht aus Tafeln, die Entstehung, Inhalt und Wirkung des Heidelberger Katechismus verdeutlichen. Die Ausstellung über den Heidelberger Katechismus besteht aus Tafeln, die Entstehung, Inhalt und Wirkung des Heidelberger Katechismus verdeutlichen.

450 Jahre Heidelberger Katechismus

Bis heute anregend für die Diskussion

Es ist ein „Unterrichtsbuch aus dem 16. Jahrhundert“. Ein Buch in Oktavheft-Größe. Ein Dokument, das 450 Jahre alt ist. Die Rede ist vom Heidelberger Katechismus. Die Beschreibungen kommen von Pfarrerin Aleida Siller vom Reformierten Bund.

Der Heidelberger Katechismus sei ein sprachlich knappes, „unwahrscheinlich konzentriertes“ Buch, erklärte Siller weiter bei der Eröffnung der Ausstellung über den Heidelberger Katechismus im Düsseldorfer Landeskirchenamt. Die Ausstellung umfasst zwölf Tafeln und wurde vom Reformierten Bund zum 450. Geburtstag des Heidelberger Katechismus konzipiert. Von einem Buch wie „aus einer anderen Zeit, aber auch heute noch sehr anregend“ sprach der rheinische Vizepräsident Dr. Johann Weusmann. Er ermunterte dazu, die Ausstellung anzuschauen – und auch einmal wieder in den Heidelberger Katechismus selbst hineinzulesen.

1563 wurde in Heidelberg der Katechismus gedruckt, der in mehr als vierzig Sprachen übersetzt vorliegt. Bis heute ist er in reformierten und unierten Kirchen bekannt und - mehr oder weniger - in Gebrauch, auch in Gemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland. Als Hauptverfasser gilt Zacharias Ursinus, ein Schüler des Reformators Philipp Melanchthon. Der Auftrag kam vom pfälzischen Kurfürsten Friedrich III.

„Was ist dein einziger Trost im Leben und im Sterben?“ So lautet die erste Frage des Heidelberger Katechismus, vielen mindestens aus dem Konfirmandenunterricht vertraut. Nicht nur wegen seines Frage-Antwort-Aufbaus sei der Katechismus dialogisch, so Aleida Siller, sondern „in seinem ganzen Inhalt“. Es werde regelrecht argumentiert und auf vorherige Antworten zurückgegriffen. So sei das alte Unterrichtsbuch auch heute anregend für die theologische Diskussion.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 9. September 2013. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 12. September 2013. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / neu / 11.09.2013



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