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Vizepräses Pistorius würdigt rheinische Theologiestudentin

Hochschulpreis für Arbeit über Situation der Christen im Nahen Osten

Pressemitteilung Nr. 181/2014

Als einen Appell „an die weltweite ökumenische Solidarität mit unseren Brüdern und Schwestern in den vom Islam geprägten Ländern“ hat Vizepräses Christoph Pistorius heute die Seminararbeit gewürdigt, für die Meike Röhrig am frühen Abend mit dem Hochschulpreis 2014 des Evangelischen Bundes Rheinland ausgezeichnet worden ist (vgl. Sperrfrist!). Die rheinische Theologiestudentin hat im Rahmen ihres Studiums an der Near East School of Theology in Beirut bei Professor Dr. George Sabra die Seminararbeit „The role and future of Christians in the Middle East“ verfasst. „Ich danke Ihnen für Ihre Arbeiten zur Rolle und Perspektive unserer christlichen Schwestern und Brüder in den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens“, sagte der Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland bei der Preisverleihung in der Gemarker Kirche in Wuppertal: „Sie geben damit wichtige Impulse auch für unser kirchliches und gesellschaftliches Leben. Und natürlich bin auch stolz darauf, dass Sie auf der Liste der rheinischen Theologiestudenten stehen und sie damit ein glänzendes Licht auf den theologischen Nachwuchs unserer Kirche werfen.“

„Spricht das Englische vom Mittleren Osten, dann meint die englische Sprache auch Regionen, die wir im Deutschen dem Nahen Osten zuordnen würden“, so Pistorius in seiner Laudatio. Die Arbeit beschäftige sich mit der Situation der Christinnen und Christen und der Kirchen in den Ländern und Regionen, die immer mehr in eine Minderheitensituation gegenüber den Muslimen gekommen sind. „Die Region des Nahen und Mittleren Ostens ist seit Jahren von diversen Kriegen und kriegerischen Auseinandersetzungen betroffen. Das Aufkommen des ,Islamischen Staates’ und dessen militärisches Erstarken lässt uns nahezu täglich in den Nachrichten in diese Länder blicken. Umso wichtiger, dass uns die Preisträgerin aufmerksam macht auf das Schicksal und die Situation der Christen, die in diesen vom Islam geprägten Ländern und Regionen leben.“ Die Arbeit konstatiere, dass man von einem stetigen Rückgang der Christen und der christlichen Kirchen in diesen Ländern sprechen muss.

„Wie ist dem Rückgang der Christen im Nahen und Mittleren Osten wirksam entgegen zu treten? Oder ist die Christenheit gar vor einer Auflösung und dem Verschwinden bedroht?“ fragte der Vizepräses. Die Antworten seien nicht eindeutig zu geben. Doch umso mehr dürfe die Situation der christlichen Geschwister in der Region nicht aus dem Blick verloren werden. Arbeiten wie die jetzt ausgezeichnete trügen dazu bei, aufmerksam zu bleiben.

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Düsseldorf/Wuppertal / EKiR-Pressestelle / 26.11.2014



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