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Mitglieder des IKK besuchen die Landessynode 2016. Mitglieder des IKK besuchen die Landessynode 2016.

Gemeinden anderer Sprache und Herkunft

Flüchtlingen beistehen

Die Gemeinden anderer Sprache und Herkunft teilen die Erfahrungen von Migration und Fremdheit, der Aufnahme, Integration und Verantwortung. Ihre Mitglieder stammen selbst meist nicht aus Deutschland, haben bei ihrer Ankunft Hilfe und Anerkennung dankbar erfahren. 

Gründe genug für eine gemeinsame "Erklärung zur aktuellen Situation der Flüchtlinge in Deutschland", verfasst vom Komitee des Internationalen Kirchenkonvents (Rheinland Westfalen, IKK), dem Zusammenschluss von 130 Gemeinden anderer Sprache und Herkunft und der Landeskirchen.

Die Erklärung will als "Zeugnis der Guten Nachricht Gottes an alle Menschen" und als Zeichen der Verantwortung verstanden wissen. Sie umfasst sechs Teile, jeweils unter ein biblisches Wort gestellt, und macht sich stark für Würde und Gottes Gebot, die auch für Menschen gelten, die wegen ihres Glaubens, ihrer Volkszugehörigkeit oder ihrer politischen Meinung verfolgt oder wegen Armut und Perspektivlosigkeit zur Flucht gedrängt wurden.

Die Erklärung wirbt für sichere Zugangswege, ein überfälliges Einwanderungsgesetz sowie die Bekämpfung von Fluchtursachen. Dazu sei die Umkehr von einer gescheiterten, verfehlten Wirtschafts-, Entwicklungs- und Außenpolitik der reichen Staaten nötig. Die anderssprachigen Gemeinden verpflichten sich, zur Integration der Neuankömmlinge beizutragen, denn das ist "christliche Pflicht".

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11.01.2016



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