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Terrorschlag von Istanbul

Entsetzlich menschenverachtender Anschlag

Nach dem Terrorschlag in Istanbul hat Präses Manfred Rekowski den Opfern und ihren Angehörigen und Freunden Mitgefühl und Gebet zugesagt. Der „entsetzlich menschenverachtende Anschlag“ hat in Istanbul zehn Menschen das Leben gekostet, sie stammen aus Deutschland. 

Sorge bereitet dem Präses die „Eskalation von Gewalt“ durch Terrorschläge und militärische Einsätze. Zugleich stellte er sich an die Seite hier lebender Musliminnen und Muslime, die in ihrer großen Mehrheit friedliebend sind und mit der Terrorgruppe IS nichts zu tun haben. „Die Religionen stehen Seite an Seite für ein friedliches Zusammenleben hier in Deutschland ein.“

Der EKD-Ratsvorsitzende Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm erklärte nach dem Terrorschlag in Istanbul: „Erneut sind unschuldige Menschen Opfer perfider Terroristen geworden, die Menschen weltweit bedrohen. Ich bin entsetzt über diese Tat. Was in Istanbul passiert ist, unterstreicht, wie dringlich es ist, dass jetzt alle Länder gemeinsam gegen solchen menschenverachtenden Terrorismus vorgehen.“

Bei dem Selbstmordanschlag zwischen Blauer Moschee und Hagia Sophia wurden am Dienstag mindestens zehn Menschen getötet, nach Angaben des Auswärtigen Amts am Mittwochmittag alle Deutsche. Der Anschlag, für den die türkische Regierung die Terrororganisation "Islamischer Staat" verantwortlich machte, galt einer Touristengruppe. 

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ekir.de / neu, mk, epd / 13.01.2016



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