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Vizepräses Bosse-Huber sprach beim Kirchenkreis Lennep

Die Reformation sang Protestlieder zum Widerstand auf der Straße

Pressemitteilung Nr. 135/2012

Die Rolle der Musik in der Reformation beleuchtete die rheinische Vizepräses Petra Bosse-Huber beim Empfang des Kirchenkreises Lennep am Vorabend des Reformationstages, dem 30. Oktober.

Die „gefährliche Musik“ war Thema ihres Vortrages, die Martin Luther als Transportmittel für sein reformatorisches Gedankengut nutzte. Er verbreitete einerseits Protestlieder per Flugblatt und brachte andererseits deutschsprachige Lieder in den Gottesdienst. „Gottesdienste auf Deutsch, in denen die Gemeindemitglieder ,mitmachen’ und sich durch gemeinsame Gesänge selbst äußern konnten, waren nicht nur für Luther, sondern auch für andere Reformatoren wie Bucer, Müntzer oder Calvin notwendiger Ausdruck des ,Priestertums aller Gläubigen’“, sagte Petra Bosse-Huber.

In den Städten Frankreichs seien die Evangelischen um 1560 in die Öffentlichkeit getreten, und das in Form Psalmen singender, mehrere Hundert Menschen starker Demonstrationszüge, den Chanterien. Auch die Neuen Geistlichen Lieder der 1970-er Jahre hätten die überkommenen Strukturen und Traditionen überwinden wollen.

Die reformatorische Kraft des Liedes, sagte Bosse-Huber, finde sich heute wieder in der wichtigen Rolle der Musik im Gemeindeleben oder in der Initiative „Singen!“. Musik könne in Verbindung zu den reformatorischen Wurzeln die gute Botschaft so verkündigen, dass sie Menschen erreiche – und das in verschiedenen Formen und Stilen.

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 29. Oktober 2012. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 29. Oktober 2012. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf/Lennep / EKiR-Pressestelle / 29.10.2012



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