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Schätzung für 2013 geht nur noch von einer leichten Steigerung aus

Kirchensteuer: Einnahmen für 2012 um 3,74 Prozent höher als im Vorjahr

Pressemitteilung  Nr. 153/2012

 

Die Evangelische Kirche im Rheinland hat im Jahr 2011 ein Kirchensteueraufkommen von 571 Millionen Euro erzielt. Für das laufende Jahr rechnet Oberkirchenrat Georg Immel, Leiter der Abteilung „Finanzen und Vermögen“ im Landeskirchenamt, derzeit mit etwa 16 Millionen mehr, also etwa 587 Millionen Euro. Damit wäre dann die Schätzung vom August 2011 für 2012 (567 Millionen Euro) um ziemlich genau 20 Millionen Euro übertroffen.

Bis einschließlich September 2012 ist das Kirchensteueraufkommen um 3,74 Prozent gewachsen. Das ist insofern bemerkenswert, als die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) für diesen Zeitraum exakt den gleichen Zuwachs verzeichnet. In den vergangenen Jahren hatte die Rheinische Landeskirche immer etwas unter dem Durchschnitt gelegen.

Haushalt beruht auf vorsichtigen Annahmen

Für das Jahr 2013 rechnet die Evangelische Kirche im Rheinland mit einem ganz leicht steigenden Kirchensteueraufkommen auf 575,3 Millionen Euro. Allerdings steht die Behauptung dieser leichten Steigerung auf Basis der im August dieses Jahres noch auf 571 Millionen Euro korrigierten Schätzung für 2012. Dass die Hochrechnung für 2012 (Stand Mitte November) bereits bei 587 Millionen Euro liegt, ist dabei noch nicht berücksichtigt.

In ähnlicher Weise bedeutet das für den landeskirchlichen Haushalt, dass er auf Grund einer sehr vorsichtigen Schätzung geplant ist, da das Ist des Jahres 2012 wahrscheinlich um etwa 12 Millionen Euro über der Schätzung für 2013 liegt.

Der Haushalt wird der Synode im Januar zum zweiten Mal in neuer Gestalt vorliegen, da die Landeskirche mit dem Haushalt 2012 das Neue Kirchliche Finanzwesen (NKF) eingeführt hat. Damit verbunden ist zum einen eine kaufmännische Haushaltsführung und zum zweiten erstmals eine mittelfristige Finanzplanung, die die Jahre 2014 bis 2016 umfasst. Wegen einiger Schwierigkeiten in der Planung für das Jahr 2012 sind die Planzahlen für 2013 nicht in allen Fällen direkt mit dem Plan 2012 vergleichbar.

Grundsätzlich lässt sich sagen: Die Kirchensteu¬ereinnahmen der rheinischen Kirche hängen zu 85 Prozent von der Kirchenlohnsteuer ab. Die Kir¬chensteuerhoheit liegt bei den derzeit 742 Kirchengemeinden beziehungsweise bei den Gemeindever¬bänden. Die übergemeindlichen Aufgaben der Kirchenkreise und der Landeskirche werden über Umlagen finanziert. Die Umlage an die Landeskirche und ihre Ämter, Werke und Einrichtungen beträgt 10,1 Prozent des Kirchensteueraufkommens.

Erwähnenswert ist, dass trotz der Kostensteigerungen der Landessynode bei ihrer Tagung im Januar in Bad Neuenahr ein Haushalt vorliegen wird, dessen Defizit unter dem geplanten Defizit des Jahres 2012 liegt. Dies ist erreicht worden, obwohl die Erhöhung des Aufwands in der Planung mit +2 Prozent bei den Personal- und +1 Prozent bei den Sachkosten stärker berücksichtigt wurde, als die Kirchensteuermehreinnahmen mit +0,6 Prozent.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 4. Dezember 2012. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 4. Dezember 2012. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf / EKIR-Pressestelle / 04.12.2012



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