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Besuchten u.a. den nordrhein-westfälischen Landtag: die Jugendlichen aus St. Petersburg. Besuchten u.a. den nordrhein-westfälischen Landtag: die Jugendlichen aus St. Petersburg.

Besuch aus Russland

Online-Sicherheit als Thema der Begegnungen

Noch bis 9. August hat die Evangelische Jugend im Rheinland 14 Jugendliche aus St. Petersburg in Russland zu Gast. Es ist der Gegenbesuch nach einer ersten Begegnung vor einem Jahr in St. Petersburg. 

2014 hatte Erika Georg-Monney, Referentin im Amt für Jugendarbeit, eine internationale Jugendbegegnung mit jeweils rund einem Dutzend deutschen und russischen Jugendlichen in St. Petersburg organisiert. Gemeinsam arbeiteten sie dort in einem peer-to-peer-Projekt an den Themen „Sicherheit im Netz, Cybermobbing und sexuelle Gewalt im Internet“. Die Ergebnisse flossen auch in das EU-Projekt „Make IT safe“ ein.

Die sieben Mädchen und sieben Jungen aus St. Petersburg sind zwischen 17 und 25 Jahren alt und untergebracht in Räumlichkeiten der evangelischen Christuskirche in Neuss. Dort lernen sie die örtliche evangelische Jugendarbeit kennen und arbeiten gemeinsam mit deutschen Jugendlichen weiter zum Thema Internetsicherheit.

Stellit vertritt rund 200 Jugendliche

Auf ihrem Reiseprogramm stand u.a. der Besuch des nordrhein-westfälischen Landtags in Düsseldorf. Danach waren die Gäste abends zu einem Grillabend in die Geschäftsstelle der Evangelischen Jugend im Rheinland ins Haus landeskirchlicher Dienste geladen. Begrüßt wurden sie von Dr. Ute Sparschuh vom Amt für Jugendarbeit und dem stellvertretenden Vorsitzenden der Evangelischen Jugend im Rheinland (EJiR), Mirco Leibig. Letzterer brachte den Gästen die Struktur Evangelischer Jugendarbeit mit einer kurzen Präsentation näher, betonte die Prinzipien von Freiwilligkeit, Selbstverwaltung und Partizipation.

Die Organisation Stellit nennt sich selbst „Jugendbewegung“ und vertritt rund 200 Jugendliche, die aus schwierigen Verhältnissen stammen, einige sind Waisen sind oder aus ihren Familien herausgenommen. Sie wurden öffentlich erzogen, „die Mitarbeit in der Jugendbewegung ist für sie ein erster Schritt, raus aus der öffentlichen Heimerziehung hin in eine Gruppe, wo sie zum ersten Mal in ihrem Leben hören: Du bist wertvoll!“ erklärt Erika Georg-Monney.

Engagiert für Sicherheit im Internet

Das Thema Prävention von sexueller Gewalt im Internet haben sich die Jugendlichen selbst gesucht, um Aufklärungsarbeit für Jüngere zum Thema Sicherheit im Internet zu betreiben. Ihre Methoden sind spielerische Stationsspiele, die sie hier in Deutschland gemeinsam mit deutschen Jugendlichen weiter entwickeln und während der Ferienspiele in der Martin-Luther-Grundschule in Neuss am 4. und 6.August testen werden.

Internationale Begegnungen organisiert die evangelische Jugend in der Regel als Modellprojekte, die dann von anderen weitergeführt werden können und sollen. So auch hier: Wenn die Rückbegegnung abgeschlossen ist, wird die Evangelische Christuskirchengemeinde Neuss mit ihrer offenen Jugendarbeit die Partnerschaft nach St. Petersburg auf Jugendebene vor Ort weiter führen.

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ekir.de / jh / 05.08.2015



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