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Große Gemeinschaft - nicht nur beim Eröffnungsgottesdienst des Jugendcamps 2014 auf dem Siegburger Markt. Große Gemeinschaft - nicht nur beim Eröffnungsgottesdienst des Jugendcamps 2014 auf dem Siegburger Markt.

Jugendcamp 2014

Vier ereignisreiche Tage - ein großes Fest

Die eine findet "die Atmosphäre hier generell ganz schön", der andere die AG's toll. Das Zusammensein mit den anderen Jugendlichen sei "echt schön" und es gebe "viele nette Leute hier" - so die Stimmen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Jugendcamps.

Dabei haben die Mädchen und Jungen eine große Bandbreite von Programmpunkten erlebt, Gottesdienste, Schwarzlicht-Aktivitäten, Musik inklusive Straßenmusik, selber Rollstuhlfahren, Graffiti-Workshop. Sie habe mit Menschen aus anderen Ländern und Menschen mit Behinderung kommuniziert, hebt eine Teilnehmerin in der Umfrage des Jugendmedienprojekts News4u hervor. Ein Teilnehmer ist so begeistert, dass er sagt: "Ich will in vier Jahren selbst mitwirken."

"Glücklich, aber müde", so lautet die erste spontane Reaktion des für die Jugendarbeit zuständigen Leitenden Dezernenten in der Bildungsabteilung des Landeskirchenamts, Kirchenrat Dr. Stefan Drubel. "Nach vier ereignisreichen Tagen haben die Jugendlichen die Heimreise angetreten. Was haben Sie erlebt? Eine tolle Gemeinschaft bei einem großen Fest. Begeistert haben die vielen Bands mit ihrer mitreißenden Musik. Die Gottesdienste in jugendgemäßem Format. Viele Erlebnisangebote zum Mitmachen."

Bewährt habe es sich, die Konfirmandinnen und Konfirmanden einzuladen. Viele Pfarrerinnen und Pfarrer, Jugendleiterinnen und Jugendleiter waren mit ihren Konfigruppen beim Jugendcamp. Drubel: "Sie haben die Evangelische Jugend und die Evangelische Kirche im Rheinland als offen und an ihnen interessiert erlebt. Sie konnten spüren, dass sie dazugehören."

"Ohne uns würde es die Kirche bald nicht mehr geben"

Rund 3.000 Jugendliche aus der gesamten Evangelischen Kirche im Rheinland hatten an dem Jugendcamp in Siegburg teilgenommen. Mit 400 Aktionen und Angeboten war es das bislang größte der alle vier Jahre stattfindenden Jugendcamps im Rheinland. Das Camp gebe Jugendlichen die Möglichkeit, "sich zu treffen, auszutauschen und neue Leute kennenzulernen", erläuterte Mirco Leibig, ehrenamtliches Vorstandsmitglied der Evangelischen Jugend im Rheinland.

Weiter meinte er im Interview mit News4u, das Jugendcamp zeige, "dass Kirche nicht alt, sonderen vielfältig und mitten in der Gesellschaft ist". Und: "Wenn es uns nicht gäbe, gäbe es die Kirche in 20 bis 30 Jahren auch nicht mehr." Auf die Frage, was sein persönliches Highlight beim Jugendcamp 2014 war, sagt Mirco Leibig: "Das ganze Camp ist ein Highlight."

"Wunderbare Vielfalt an Talenten und Ideen"

Dr. Stefan Drubel erklärt in seinem Fazit weiter: "Beeindruckt hat mich, dass fast alle Angebote aus der Jugendarbeit selbst kamen. In den Kirchengemeinden gibt es eine wunderbare Vielfalt an Talenten und Ideen." Außerdem betont der Theologe: "Meine Hochachtung für die Organisation: Für die Teilnehmenden war nicht zu merken, welche logistische Herausforderung eine so große Veranstaltung ist, wie viele Menschen dafür im Hintergrund vier Tage durchgearbeitet haben."

Das Jugendcamp werde nun ausgewertet. Dann werde es mit dem Vorstand der Evangelischen Jugend und dem Amt für Jugendarbeit Gespräche geben, ob sie ein weiteres Jugendcamp in vier Jahren durchführen möchten.

 

 

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ekir.de / neu / news4u; Foto: Meike Böschemeyer / 22.06.2014



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