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Jugendliche fast alle online
Alle(s) drin: Rund 63 Prozent der Menschen in Deutschland nutzen heute das Internet.
Der Zuwachs geht vor allem von Frauen und ab 50-Jährigen aus. Jugendliche stellen weiterhin die Gruppe mit dem höchsten User-Anteil dar: 96 Prozent der Jugendlichen - sprich: die User von morgen - sind online.
Jüngere Onliner, so die Studie, schöpfen die multimediale Vielfalt aus: Sie surfen nicht nur, sondern sie klicken sich in Gesprächsforen und Newsgroups ein. Sie rufen Töne und Videos ab, laden sie hoch.
Die große Mehrheit der User dagegen hat nach wie vor die Informationsbeschaffung im Kopf, wenn sie online geht. Das Schicken und Empfangen von E-Mails ist der zweite wichtige Block.
Laut der Studie lassen sich ungefähr fifty-fifty zwei Nutzungsmuster herausschälen: die aktiv-dynamischen und die selektiv-zurückhaltenden User. Für aktiv-dynamische Typen ist das Internet täglicher Begleiter. Die anderen haben das Medium (noch) nicht in ihren Alltag einbezogen, nutzen nur wenige Angebote und Funktionen.
Stichwort Informationsbeschaffung: Vor allem Jugendliche gucken ganz anders auf das WWW. Für sie ist der Spaßfaktor ein wichtiger Grund zur Internetnutzung.
Stichwort Web 2.0: Laut ARD/ZDF-Online-Studie 2007 ist das Nachschlage- und Mitmachwerk wikipedia.org besonders beliebt. Auch Videoportale werden stark genutzt. Aber eben eher passiv: Nur 6 Prozent der User haben schon einmal einen Beitrag bei wikipedia.org geschrieben. Nur 7 Prozent haben schon einmal ein Video auf ein Videoportal hochgeladen. Und nur 2 Prozent haben einmal eine Spielfigur (Avatar) in die virtuelle Welt geschickt, etwa bei Second Life.
(neu)
07.11.2007
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