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Präses Schneider zur Diskussion um stille Feiertage

Karfreitagsruhe: Grünen-Vorstoß führt am Ende zu mehr Werktagen

Pressemitteilung Nr. 44/2011

„Wer die Aufhebung der besonderen Feiertagsruhe am Karfreitag propagiert, fordert nichts anderes als mehr Werktage. Außerdem beweist er wenig Verständnis für die kulturelle Prägung unseres Landes.“ So kommentiert Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Äußerungen des Vorsitzenden der nordrhein-westfälischen Grünen: „Wer Feiertage ohne ihren prägenden Inhalt haben will, will sie am Ende gar nicht mehr. Denn ohne ihren prägenden Inhalt sind Feiertage verzichtbar. Der Vorstoß des Grünen-Parteichefs bedeutet letztlich, dass wir Tage wie Karfreitag, Ostermontag, Pfingstmontag, Weihnachten usw. aus dem Kalender streichen müssen. Dann haben wir noch mehr Werk- und Arbeitstage.“

Der Karfreitag erinnert an den Tod Jesu Christi am Kreuz. Weil ein solcher Tag kein Tag der Festfreude und des Jubels ist wie beispielsweise das Oster- oder das Weihnachtsfest, hat der Gesetzgeber diesem Tag – wie auch dem Volkstrauertag und Allerheiligen – einen deutlich stilleren Rahmen als den anderen Feiertagen gegeben. Bestimmte Unterhaltungsveranstaltungen sind deswegen nicht erlaubt, erklärt Präses Schneider. „Diese Regelung trägt dem religiösen Leben und der kulturellen Prägung in unserem Land durch das Christentum Rechnung – und das ist keine Frage von Mehrheit oder Minderheit, sondern eine Frage des Respekts vor der Religion und der kulturellen Wurzeln.“

„Die Logik des Landeschefs der Grünen bindet Feiertagsgestaltung an die Zahl derer, die den Tag aktiv begehen. Wer dieser Logik konsequent folgt, müsste dann auch Feiertage wie den Volkstrauertag oder auch den 1. Mai abschaffen, weil nicht die Mehrheit der Bevölkerung zu Gedenkfeiern oder Mai-Kundgebungen geht“, so Schneider weiter: „Bleibt zu befürchten, dass der Grünen-Chef in NRW als nächstes die Abschaffung des Tages der deutschen Einheit fordert, weil nicht die Mehrheit der Bevölkerung an Feiern zur Wiedervereinigung teilnimmt.“

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 14. April 2011. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 14. April 2011. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 14.04.2011



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