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Solidarische Kirche

Weil Besatzung bitter schmeckt

Die "Solidarische Kirche im Rheinland" unterstützt den Aufruf zum Kaufverzicht auf Waren aus israelischen Siedlungen, genauer die Pax-Christi-Aktion "Besatzung schmeckt bitter".
Mit überwiegender Mehrheit beschlossen die Teilnehmenden der Tagung "Israel und Palästina - der schwierige Weg zu Gerechtigkeit und Frieden", sich der Aktion anzuschließen. "Besatzung schmeckt bitter - Kaufverzicht für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel" heißt die Aktion von Pax Christi. Zugleich wird eine eindeutige Kennzeichnung von Waren aus israelischen Siedlungen gefordert. Des Weiteren wendet sich die Solidarische Kirche gegen Rüstungsexporte in den Nahen Osten, insbesondere gegen U-Boot-Lieferungen nach Israel und Ägypten sowie Panzerlieferungen an Saudi-Arabien.

Die Solidarische Kirche, die ihre Wurzeln im Widerstand gegen die von den Nationalsozialisten dominierte Reichskirche hat, ist im Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagiert. Bei der Israel-Palästina-Tagung in Essen ging es um "Kriegsgefahr und Friedensstrategien" sowie um "Traumata und Friedensarbeit" in Nahost.

Nachtrag 23. Oktober 2012: Dr. Volker Haarmann, der als Landespfarrrer für christlich-jüdischen Dialog der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) auch zu der Tagung eingeladen war, wandte sich ausdrücklich gegen die von den ca. 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ansonsten mehrheitlich getragenen Beschlüsse.

 

ekir.de / neu / 04.10.2012



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