EKiR von A-Z
EKiR von A-Z Themen, Arbeitsfelder, kirchliche Einrichtungen von A-Z mehr
Kirchenkreis Simmern-Trarbach

Superintendent i.R. Kempgen gestorben

Der evangelische Kirchenkreis Simmern-Trarbach und die evangelische Kirchengemeinde Neuerkirch-Biebern-Alterkülz trauern um den früheren Superintendenten und Gemeindepfarrer Günther Kempgen, der in Görlitz im Alter von 91 Jahren verstorben ist. 

Günther Kempgen wurde am 15. April 1925 im südchinesischen Taiping als Sohn eines Missionarsehepaars geboren. Seine Schullaufbahn unterbrach er von 1943 bis 1945 wegen des Militärdienstes. Nach dem Abitur 1946 in Wuppertal-Barmen studierte er evangelische Theologie an in Münster und Wuppertal, von 1952 bis 1955 war Günther Kempgen Lehrvikar in Rheydt-Genelken, Synodalvikar in Duisburg und Gemeindevikar in Wuppertal-Sonnborn.

Nach seiner Ordination am 12. Juni 1955 im Kirchenkreis Elberfeld ging er mit seiner Ehefrau Sigrud für zweieinhalb Jahre nach Beghazi in Libyen, bevor die Eheleute Kempgen in den Hunsrück wechselten. Hier wurde er Pfarrer der Kirchengemeinden Neuerkirch und Biebern. Von 1967 bis 1972 war Günther Kempgen der letzte Superintendent des Kirchenkreises Simmern und von 1972 bis 1988 der erste Superintendent des Kirchenkreises Simmern-Trarbach. Hier führte er die unterschiedlich geprägten Regionen des neuen Kirchenkreises zu einer Einheit zusammen und war maßgeblich am Aufbau einer gemeinsamen Verwaltung in Kirchberg beteiligt.

Nach 32-jährigen Wirken in seiner Kirchengemeinde und insgesamt 21 Jahren als Superintendent trat er am 1 Mai 1990 in den Ruhestand. Mit seiner zweiten Ehefrau Margrit, die er nach dem frühen Tod seiner ersten Frau 1980 geheiratet hatte, ging er später nach Görlitz, wo seine Frau als Juristin für die Evangelische Kirche der schlesischen Oberlausitz tätig war.

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

 

ekir.de / dj / 20.06.2016



© 2017, Evangelische Kirche im Rheinland - EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.