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Zehn Mädchen und Jungen nahmen am Kinderferientag im Landeskirchenamt teil. Zehn Mädchen und Jungen nahmen am Kinderferientag im Landeskirchenamt teil, betreut von Siegfried Hiller (hinten r.).

Beruf und Familie

Neugierig auf das Berufsumfeld der Eltern

Fünf Mädchen und fünf Jungen im Alter von zehn bis 15 Jahren haben einen Kinderferientag in Düsseldorf mit dem Landeskirchenamt verbracht. Sie haben vor allem die Johanneskirche und das Archiv besucht und kennengelernt.

"Alles war gut", sagte am Ende eine Junge, ein anderer fand den Tag "sehr gut". Dem einen hat die Johanneskirche am meisten gefallen. Ein Mädchen fand dort besonders das Gästebuch spannend. Ein Junge sagt: "Mich hat beeindruckt, dass die Inneneinrichtung so modern ist." Pfarrer Hans Lücke führte die Kinder durch die Johanneskirche, Kantor Wolfgang Abendroth gab ihnen ein Orgelkonzert.

Andere fanden den Besuch des Archivs am besten. "Das Archiv war richtig cool", meinte eine Zwölfjährige. Andere hoben hervor, dass ihnen das Schreiben von Urkunden in alter deutscher Schrift am besten gefallen hat.

Zeitreise zu alten Texten

"Papier und Schrift" hieß die Zeitreise, die Archivdirektor Dr. Stefan Flesch für die Mädchen und Jungen vorbereitet hatte. Sie lernten Urkunden aus dem Mittelalter und Texte aus der Zeit ihrer Urgroßeltern, also dem Kaiserreich vor rund hundert Jahren kennen. Dann wurden sie selbst aktiv, schrieben selbst eine Urkunde.

Verwaltungsdirektor Rüdiger Rentzsch erläutert den Kinderferientag, organisiert vom Landeskirchenamt für Kinder von Mitarbeitenden: "Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Kinder sehr neugierig sind zu erfahren, in welchem beruflichen Umfeld sich ihre Eltern bewegen. Das stärkt ihr Verständnis und leistet einen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie."

Gute Resonanz ermutigt zur Fortsetzung

Die Idee stamme aus dem Prozess, der zur Zertifizierung des Landeskirchenamtes nach dem Audit Beruf und Familie geführt hat. Rentzsch: "Die gute Resonanz ermutigt zu einer Fortsetzung im nächsten Jahr."

"Wir können jetzt richtig angeben", meinte ein Mädchen am Ende des Tages, denn ihre Eltern hätten bestimmt noch nicht soviel gesehen wie sie. Und ein Junge meinte lachend: "Die Kantine war am besten." Es gab Spaghetti.

 

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ekir.de / neu / 09.07.2014



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