Landessynode 2010

Kindergrundsicherung zur Bekämpfung von Kinderarmut geprüft

Um die Not von Kindern zu bekämpfen, beauftragt die rheinische Landessynode die Kirchenleitung zu prüfen, inwieweit die Einführung einer eigenständigen Kindergrundsicherung, ein geeignetes Instrument zur Bekämpfung von Kinderarmut wäre.

Gemeint ist eine Grundsicherung, die sich am gegenwärtigen kindlichen Existenzminimum zuzüglich eines Freibetrages für die Betreuung, Erziehung und Ausbildung orientiert. Die Landessynode setzt sich darüber hinaus dafür ein, Betreuungs- und Bildungsangebote für alle Kinder weiter auszubauen und zu verbessern.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Landessynode festgestellt, dass die Armutsbekämpfung bei Kindern von besonderer Dringlichkeit ist. Formuliert wurden Aktionsvorschläge, die vor Ort umgesetzt werden können, beispielsweise Fastenzeiten für Themenwochen mit gesunder Ernährung und Bewegung („Der Apfel macht’s“) oder „Urlaub ohne Koffer“ für Kinder, deren Familien kein Geld haben, um in die Ferien zu fahren. Mit dem Slogan „Chancenreich – Gemeinsam aktiv gegen Kinderarmut“ läuft seitdem ein Aktionsprogramm der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) mit der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und in Kooperation mit weiteren Trägern.

Es ging jedoch auch um Forderungen, die vornehmlich die kommunal- und landespolitische Ebene betreffen wie beispielsweise den Ausbau des Kindergeldes zu einer Kindergrundsicherung.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 5. Februar 2010. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 5. Februar 2010. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / es / 05.02.2010



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