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Pfarrer Helmut Hofmann mit dem Foto des weinenden Kindersoldaten Hans-Georg Henke, hier auf dem Titel der evangelischen Jugendzeitschrift 'baustein' im Jahr 1970. Pfarrer Helmut Hofmann mit dem Foto des weinenden Kindersoldaten Hans-Georg Henke, hier auf dem Titel der evangelischen Jugendzeitschrift "baustein" im Jahr 1970.

Historisches Foto

Aufnahmeort war der Hof in Rechtenbach

Eines der berühmtesten Bilder des 2. Weltkriegs – das eines 16-jährigen weinenden Flaksoldaten - stammt vom Gelände des Hofs der Familie von Pfarrer Helmut Hofmann in der Frankfurter Straße 28 in Rechtenbach.

Das schon von Hofmanns Vater früher berichtete Geschehen konnte jetzt Enkelsohn Til via Internet-Recherche bestätigen. Er fand nämlich weitere Bilder des weinenden Kindersoldaten Hans-Georg Henke, diesmal neben der seit damals existierenden Scheunen-Mauer sitzend. Die Form der Backsteine auf dem am 29. März 1945 aufgenommenen Bild stimmt exakt mit der Mauer, wie sie der Betrachterin, dem Betrachter heute erscheint, überein.

Bislang wurde als Ort des vom amerikanischen Fotografen John Florea aufgenommenen Bildes Mecklenburg-Vorpommern angegeben. Dies entspricht auch den eigenen Schilderungen Henkes, der 1997 verstarb. Wie es zu dieser Darstellung kam, lässt sich heute nicht mehr abschließend klären. Durch den Fund des Bildes mit der Scheunen-Mauer ist die Sachlage jedoch eindeutig.

Das Bild des weinenden Kindersoldaten Hans-Georg Henke hatte Friedrich Hofmann erstmals auf der Titelseite der evangelischen Jugendzeitschrift „baustein“ vom Mai 1970 entdeckt. Pfarrer Helmut Hofmann besitzt das Heft bis heute. Die Familie erfuhr auf diese Weise, dass das Foto auf ihrem Hof entstand.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 30. Januar 2014. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 31. Januar 2014. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / bkl / 31.01.2014



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