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Einführungsgottesdienst der neuen Kirchenleitung in der Düsseldorfer Johanneskirche. Bild-LupeEinführungsgottesdienst der neuen Kirchenleitung in der Düsseldorfer Johanneskirche.

Kirchenleitung

Die Güte Gottes leben und erlebbar machen

In einem festlichen Gottesdienst in der Düsseldorfer Johanneskirche hat Präses Manfred Rekowski die von der Landessynode 2017 neu gewählten beziehungsweise bestätigten Mitglieder der Kirchenleitung der rheinischen Kirche in ihr Amt eingeführt. Zugleich entpflichtete und verabschiedete er die ausgeschiedenen Mitglieder.

„Die Güte Gottes zu leben und erlebbar zu machen, ist die erste und letzte Aufgabe jedes Christenmenschen – und der neuen Kirchenleitung“, machte dabei Oberkirchenrat Klaus Eberl deutlich. In seiner Predigt über die biblische Erzählung von der Vertreibung der Menschen aus dem Paradies warf der Leiter der Abteilung Bildung im Landeskirchenamt einen Blick auf Wollen und Scheitern und die Zerrissenheit der Welt, mit der der Mensch konfrontiert ist.

Daran zu erinnern, dass Gott, der in Jesus Christus Mensch geworden ist, den Menschen selbst „jenseits von Eden“ nicht hoffnungslos allein lasse, sei die Aufgabe der Kirche, die selbst Teil der unvollkommenen Welt sei. Aber: „Niemand muss mehr aus sich machen, als er ist. Auch eine Kirchenleitung nicht. Unter den Bedingungen unserer Welt reicht es aus, den Mühseligen und Beladenen ein wenig Last abzunehmen und weiterzusagen, was der einzige Trost im Leben und im Sterben ist.“

Nach Gottes Willen relevant sein

Die Herausforderung der Kirche – und damit auch der Kirchenleitung – skizzierte auch Vizepräses Christoph Pistorius: „Es ist nicht weniger als die Frage danach, wie wir nach Gottes Willen relevant sein können“, sagte er in seinem Grußwort und schloss sich damit den Worten von Präses Rekowski an. „Dabei“, so Pistorius, der stellvertretend für die eingeführten Kirchenleitungsmitglieder sprach, „ist die Pflege einer persönlichen Frömmigkeit immer wieder Kraftquelle und Wegweiser für unser berufliches und privates Tun, auch und nicht zuletzt für unseren Dienst in der Leitung der Kirche“.

Für die Mitglieder, die heute aus der Kirchenleitung verabschiedet wurden, blickte Dr. Monika Lengelsen auf die gemeinsame Zeit zurück und erinnerte daran, dass auch bei unterschiedlichen Positionen in der Sache untereinander immer ein Geist der Gemeinsamkeit geherrscht habe. Und nicht zuletzt sei sie gewiss: „Wenn wir am Ende sind, steht Gott am Anfang.“

Ökumenische Grüße aus der Pfalz und dem Bistum Essen

Ökumenische Grüße überbrachte Oberkirchenrätin Marianne Wagner von Evangelischen Kirche der Pfalz. Es sei wichtig, dass die benachbarten Kirchen ihre Kräfte bündelten, um in die Welt zu wirken. Schon heute gebe es eine gute Zusammenarbeit zwischen pfälzischer und rheinischer Kirche und nannte die Ebernburg und die Lehrerfortbildung als Beispiel. Ökumenische Grüße gab es schließlich auch aus dem Bistum Essen. So verlas Präses Rekowski einen Brief von Bischof Franz-Josef Overbeck, der darin zusagte, heute in seinem eigenen Gottesdienst in Essen für die Geschwister in der Kirchenleitung der rheinischen Kirche und ihren Dienst zu beten.

Als hauptamtliche Mitglieder wurden Vizepräses Christoph Pistorius (Mettmann), Oberkirchenrätin Barbara Rudolph (Düsseldorf) und Vizepräsident Dr. Johann Weusmann (Düsseldorf) eingeführt; als nebenamtliche Mitglieder Pfarrerin Dr. Barbara Schwahn (Düsseldorf), Superintendentin Andrea Aufderheide (Urbach), Dr. Axel Epe (Düsseldorf), Wolfgang Albers (Bonn), Hartmut Rahn (Solingen) und Marlis Bredehorst (Köln).

Als stellvertretende nebenamtliche Mitglieder wurden einführt: Pfarrerin Christiane Münker-Lütkehans (Moers), Pfarrerin Monika Kindsgrab (Essen), Pfarrerin Kirsten Arnswald (Becherbach), Pfarrerin Corinna Clasen (Meisenheim), Dr. Wolfgang Osterhage (Wachtberg), Gabriele Orbach (Köln), Renate Görler (Wuppertal), Dr. Elisabeth Fillmann (Idar-Oberstein) und Dr. Rainer Lemaire (Bergisch Gladbach).

Als nebenamtliche Mitglieder wurden Helmut Schwerdtfeger (Sonsbeck), Eva Hoffmann von Zedlitz (Köln) und Dr. Monika Lengelsen (Düsseldorf) verabschiedet; als stellvertretende nebenamtliche Mitglieder Pfarrerin Bettina Roth (Mülheim an der Ruhr), Superintendentin i. R. Ute Kannemann (Gießen) und Sabine Fischer (Wuppertal).

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ekir.de / jpi Foto: Sergej Lepke / 05.03.2017



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