Kirchenmusik

Fünf Titel verliehen

Ihre Leistungen sind überragend und sie wirken weit über ihre Gemeinde hinaus: Fünf Frauen und Männer dürfen sich deswegen jetzt Kirchenmusikdirektor oder Kirchenmusikdirektorin nennen.

Die neuen Kirchenmusikdirektoren: Johannes Quack aus Köln, Sigrid Wagner-Schluckebier aus Niederberg, Karin Feist-Wissing aus Bonn, Vizepräses Petra Bosse-Huber, Udo Witt aus Rheydt und Landeskirchenmusikdirektor Ulrich Cyganek (v.l.) Die neuen Kirchenmusikdirektoren: Johannes Quack aus Köln, Sigrid Wagner-Schluckebier aus Niederberg, Karin Feist-Wissing aus Bonn, Vizepräses Petra Bosse-Huber, Udo Witt aus Rheydt und Landeskirchenmusikdirektor Ulrich Cyganek (v.l.)

Auch das Singen ist ihr Metier, und so stimmten, die Kirchenmusikerinnen und -musiker, die jetzt zu einer Feierstunde ins Landeskirchenamt eingeladen waren, zu Beginn ihres Treffens an: „Dir, dir, Höchster, will ich singen“. Zu feiern gab es die Verleihung der Ernennungsurkunden zur Kirchenmusikdirektorin bzw. zum Kirchenmusikdirektor. Aus der Hand von Vizepräses Petra Bosse-Huber erhielten Karin Freist-Wissing (Kreuzkirchengemeinde Bonn), Johannes Quack (Antoniterkirche/Kirchengemeinde Köln), Sigrid Wagner-Schluckebier (Kirchenkreis Niederberg) und Udo Witt (evangelische Kirchengemeinde Rheydt) die Urkunden. Auch Thomas Schmidt, Kantor an der Marktkirche in Neuwied und Kreiskantor des Kirchenkreises Wied, wurde zum Kirchenmusikdirektor ernannt, konnte aber bei der Verleihung nicht anwesend sein.

Mit dem (Ehren-)Titel „Kirchenmusikdirektor/Kirchenmusikdirektorin“ zeichnet die Evangelische Kirche für überragende Leistungen auf kirchenmusikalischem Gebiet aus, deren Wirksamkeit weit über die eigene Gemeinde hinausgeht. „Für ihr großes Engagement, für ihre Liebe zur Musik und zur Kirche, für ihre Sachkenntnis, die sie auf verschiedenen Ebenen einbringen und dafür, dass sie ihre Talente und das, was ihr Herz bewegt, so reichhaltig einfließen lassen, danke ich ihnen im Namen der Evangelischen Kirche im Rheinland sehr“, unterstrich Vizepräses Bosse-Huber bei der Feierstunde, zu der auch Vertreterinnen und Vertreter aus den Gemeinden der Ausgezeichneten sowie schon ernannte Kirchenmusikdirektorinnen und -direktoren gekommen waren.

Bosse-Huber nannte die Geehrten „Bewahrer der Tradition und Entdeckerinnen neuer Wege“. In deren Arbeit gehe es neben dem künstlerischen Anspruch immer auch darum, die Kirchenmusik zu finden, zu fördern oder selbst zu schreiben, die sowohl die Chöre als auch die Gemeinden herausfordern kann zu tieferem Verständnis des Evangeliums und zur Begegnung mit der Quelle unseres Seins.“

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 27. Januar 2011. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 28. Januar 2011. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / 27.01.2011



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