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Kirchenrat i.R. Wilhelm Kentmann im Alter von 86 Jahren verstorben

Kirchen würdigen den ehemaligen Beauftragten in Mainz und Saarbrücken

Pressemitteilung Nr. 171/2010

Als glaubwürdigen Mittler zwischen Kirche und Politik haben die Präsides der Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz und im Saarland den am vergangenen Samstag verstorbenen Kirchenrat i.R. Wilhelm Kentmann bezeichnet. „Sein Leben predigt uns die Kraft des Glaubens und zeigt uns, was Geduld und Standfestigkeit bewirken können“, sagten Präses Nikolaus Schneider, Kirchenpräsident Volker Jung und Kirchenpräsident Christian Schad in einer Würdigung des „Diplomaten im Kirchendienst“. Der ehemalige evangelische Beauftragte am Sitz der rheinland-pfälzischen und saarländischen Landesregierungen wurde 86 Jahre alt.

„Der sichtbare Erfolg ist der größte Feind des Beauftragten“, hatte Kentmann selbst über seine Hintergrundarbeit in Mainz und Saarbrücken gesagt. Für den 1989 in den Ruhestand getretenen Kirchenrat lag die eigentliche Tätigkeit eines Beauftragten in der kontinuierlichen Begleitung der Staat und Kirche gemeinsam gestellten Aufgaben, zum Beispiel im Bereich der Bildung und der Diakonie. Noch im Juni 2010 nahm Kentmann an der Einführung seines Nach-Nachfolgers im Amte des Beauftragten in Mainz teil.

1924 in Reval (heute Tallinn/Estland) geboren, studierte Kentmann nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Marburg und Tübingen Theologie und kam 1950 in den Dienst der Pfälzischen Landeskirche. Es folgten Stationen als Stadtvikar in Speyer, als Gemeindepfarrer in Rehborn und ab 1961 als Dekan in Homburg/Saar. 1973 wechselte Kentmann als Beauftragter der drei Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz (Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, Rheinische Kirche, Evangelische Kirche der Pfalz) nach Mainz. 1982 wurde er zudem Beauftragter am Sitz der saarländischen Landesregierung in Saarbrücken. In seinem Ruhestand engagierte sich Kentmann im Evangelischen Seniorenwerk Pfalz.

Kentmann wird auf eigenen Wunsch hin im engsten Kreise in Homburg beigesetzt. Als Zeichen der Trauer wurden auch in der evangelischen Kirche in Tallinn die Glocken geläutet, für deren Anschaffung er sich eingesetzt hatte.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 3. November 2010. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 3. November 2010. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 03.11.2010



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