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Stuttgart freut sich "Stuttgart freut sich" - so heißt es nicht nur in einem Fernsehspot des Kirchentags.

Kirchentag

Willkommen in einer Stadt der Besonderheiten

Rund 10.000 Teilnehmende aus dem Rheinland sind bereits angemeldet zum Kirchentag vom 3. bis 7. Juni in Stuttgart. Aber es ist noch möglich, Quartiere zu bekommen. Der Kirchentag wirbt für eine Veranstaltung der Vielfalt in einer bunten Stadt.

In dieser Stadt, in der der Kirchentag nun bereits zum vierten Mal zu Gast ist. In dieser Stadt voller Besonderheiten. Die Stadt der „Stäffele“, der kleinen Treppen, die aus dem berühmten Talkessel in die begehrten Halbhang-Wohnlagen führen. Die Weinberge reichen bis fast in die Stadt. Stuttgarts Reichtum. Damit ist nicht nur die wirtschaftlich starke Stadt und Region gemeint – das ist diese unglaubliche religiöse Vielfalt und zugleich eines der Projekte der Evangelischen Landeskirche in Württemberg zum Kirchentag.

Eröffnung mit Posaunen und klugen Gedanken

Stuttgart ist eine kunterbunte Stadt, in der Menschen aus rund 160 verschiedenen Nationen zusammenleben. Und Stuttgart ist eine Draußenstadt, in der schon beim geringsten Sonnenschein die Menschen die Terrassen der Cafés bevölkern und auf dem parkähnlichen Schlossplatz picknicken.

Es sind nur noch wenige Wochen, bis dort, aber auch auf Marktplatz und Rotebühlplatz drei Großgottesdienste die fünftägige Veranstaltung mit Posaunen und klugen Gedanken eröffnen. Und anschließend wird gefeiert. Beim Abend der Begegnung präsentiert sich unter dem Motto „Gugg gscheid nâ!“ ganz Baden-Württemberg in seiner kulinarischen und kreativen Vielfalt. Fast 200 ehrenamtlich betriebene Verpflegungsstände, dazu Bühnen und Mitmachangebote laden zum Mitfeiern ein. Der Abend endet in einem Abendsegen mit Lichtermeer aus vielen tausend Kerzen.

Riesige Zeltstadt im Neckar-Park

Die Vorfreude bei den Mitarbeitenden des Kirchentages und bei den Mitwirkenden steigt – und ist auch in der Stadt selber schon deutlich zu spüren: „Wir freuen uns auf einen Kirchentag der kurzen Wege mit vielen Veranstaltungsorten direkt in der Stadt – und einer riesigen Zeltstadt im Neckar-Park. Wir freuen uns auf ein großes Kulturfest.“ Die Konzerte von Andreas Bourani über Moop Mama bis zu den Wise Guys gehören dazu. Europaweit einmalig ist das interreligiöse und interdisziplinäre Gemeinschaftsprojekt Trimum mit einem trialogischen Großkonzert.

Das Programmheft ist in der Welt – auf 620 Seiten bündelt es die mehr als 2.500 Veranstaltungen, die in den vergangenen zwölf Monaten von weit mehr als 1.000 Ehrenamtlichen in so genannten Projektleitungen unter dem Dach der Losung „damit wir klug werden“ (Psalm 90,12) erarbeitet wurden und lädt schon jetzt zum Stöbern ein. Beispielsweise nach den Veranstaltungen mit Angela Merkel, mit Melinda Gates, dem Friedensnobelpreisträger Kailash Satyarthi, Frank-Walter Steinmeier oder Kofi Annan.

Angebote für Kinder und Jugendliche

Kinder unter 13 Jahren zahlen beim Kirchentag keinen Eintritt. Gerade für Familien in den Pfingstferien ist also das Zentrum Kinder im Stadtgarten und dem Uni-Campus Mitte der ideale Anlaufpunkt. Geboten werden Lesungen, Konzerte und Theater auf drei Bühnen, dazu Spielanregungen zum Mitmachen und Kreativsein, zum Wissen sammeln, zum Entdecken und zum Auseinandersetzen mit Glauben. Das Zentrum Jugend rund um „Scharrena“ und Mercedes-Benz-Museum im Neckar-Park lädt zu Workshops, Gottesdiensten und Konzerten ein.

Am Sonntag hat der Kirchentag nur einen Programmpunkt: den großen Schlussgottesdienst für 100.000 Menschen auf dem Cannstatter Wasen. Die Predigt hält „Wort zum Sonntag“-Pastorin Nora Steen, für Musik sorgen unter anderem über 3.500 Bläserinnen und Bläser.

Jetzt noch Anmeldung online möglich

Und eine weitere gute Nachricht gibt es für alle, die sich jetzt kurzfristig noch zur Anmeldung entscheiden: Der Kirchentag kann noch Quartiere für Einzelpersonen und Gruppen anbieten. Jeder und jede kann sich jetzt online anmelden unter www.kirchentag.de/teilnehmen.

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ekir.de / Stephan von Kolson / 15.04.2015



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