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Konfi-Cup Die Sieger des Konfi-Cups aus Rheydt mit Präses Manfred Rekowski

KonfiCup in Mönchengladbach

Einsatz füreinander und Respekt vor dem Gegner

Tempo, Tricks und tolle Tore: Durch die SoccerArena von Mönchengladbach wehte beim Rheinland-Finale des KonfiCups ein Hauch von Rio. Das Team aus Rheydt im Kirchenkreis Mönchengladbach-Neuss hatte im Finale die Nase vorn.

So ehrgeizig Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller und ihre Kollegen sich in Brasilien den Traum vom WM-Titel erfüllten, so engagiert gingen die qualifizierten Mannschaften mit angehenden Konfirmandinnen und Konfirmanden aus 20 Kirchenkreisen und ihre Betreuerstäbe bei der schon vierten Auflage des Wettbewerbs zu Werke.

Dribblings und gepflegtes Kurzpass-Spiel

Der Spaß am gemeinsamen Spiel oder in den Pausen an der reichlich besuchten Torschuss-Geschwindigkeitsmessanlage stand dabei ebenso im Vordergrund wie der erhoffte Erfolg: Lautstark von ihrer Gruppe sowie ihren Coaches und Eltern angefeuert sicherten sich die Mädchen und Jungen der Kirchengemeinde Rheydt für den Kreis Mönchengladbach-Neuss durch ein 2:1 gegen den Kreis Obere Nahe (Idar und Kirschweiler) den Turniersieg. Lohn für sehenswerte Dribblings, gepflegtes Kurzpass-Spiel, begeisternd herausgespielte Treffer und leidenschaftlichen Einsatz ist die Teilnahme an der Deutschland-Endrunde am 1. Mai in Köln am Rande des DFB-Pokalfinales der Frauen und eine Reise für die ganze Gruppe nach Berlin.

Stolz durfte auch das Team aus Moers sein. Es gewann den Fair-Play-Cup. „Es ist in den Köpfen der Jugendlichen angekommen, dass es nicht nur ums Gewinnen geht“, bilanzierte der Jury-Vorsitzende Kai Steffen vom Pädagogisch-Theologischen Institut in Bonn.

Die Bedeutung der sportlichen Gesinnung im Wettkampf, die auch der Name „Fair Play Teamwork Gold“ für die vom KonfiCup-Partner „Versicherer im Raum der Kirchen Bruderhilfe – Pax – Familienfürsorge“ ebenso wie die Berlin-Reise gestifteten Bälle hervorhob, betonte Präses Manfred Rekowski bei der Siegerehrung denn auch besonders. „Der Fair-Play-Gedanke ist seit Gründung des Wettbewerbs der rote Faden. Der KonfiCup hat auch deswegen einen hohen Stellenwert für die Konfirmanden-Arbeit, weil der Zusammenhalt von Mädchen und Jungen in einer Mannschaft, der Einsatz füreinander und der Respekt vor dem Gegner wichtig für den Zusammenhalt der Gesellschaft sind. Weil der Wettbewerb so gemeinschaftsfördernd ist, ist der KonfiCup zu einer Erfolgsstory avanciert.“

„Für Toleranz und Fairplay“

Das Miteinander schrieben die Teilnehmer, die mehrfach in eigens kreierten Trikots mit Slogans wie „Für Toleranz und Fair Play“ (Köln) antraten, in der Tat groß: Das Team aus Wuppertal-Ronsdorf setzte dabei den in der morgendlichen Andacht von Organisationsleiter Dirk Riechert ausgegebenen Leitsatz „Wir sind eine Mannschaft“ vorbildlich um: Durch mehr als 20 Tore stockten die Bergischen unter ihrem Motto „Konfis kicken fürs Gustav-Adolf-Werk“ ihre Spende zur diesjährigen Konfirmandengabe für Kinder in Syrien und Litauen auf 1.000 Euro auf. „Für unser Konfirmanden ist wichtig zu erkennen, dass man mit dem Blick über die Kirchturmspitze hinaus helfen kann“, sagte die begleitende und fußballbegeisterte Pfarrerin Friederike Slupina-Beck.

Kirchenrat Pfarrer Dr. Stefan Drubel zog nach der Pokalübergabe an Rheydts Mannschaft ein positives Fazit. „Alle Teilnehmer haben wieder viele Begegnungen gehabt und neue Kontakte geknüpft“, sagte der Leitende Dezernent der Bildungsabteilung im Landeskirchenamt: „Für die Konfirmandinnen und Konfirmanden ist wichtig, auf diese Weise selbst zu erleben, wie groß Kirche ist.“

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ekir.de / dk / Fotos: Jugendkirche Rheydt / 23.03.2015



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