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NRW-Kirchen und VEM

Hilfe für krisengeschüttelten Kongo

Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) und ihre NRW-Mitgliedskirchen unterstützen die Baptistische Kirche in der Demokratischen Republik Kongo. Mit 32.000 Euro wollen die Evangelischen Kirchen im Rheinland, von Westfalen und die Lippische Landeskirche sowie die VEM vor allem Vertriebenen im krisengeschüttelten Land helfen.

Mit dem Geld könne die afrikanische Partnerkirche Communauté Baptiste au Centre de l'Afrique nun Lebensmittel und Haushaltsgegenstände beschaffen sowie die medizinische Versorgung der Flüchtlinge unterstützen. Die Lage im Kongo ist aufgrund einer Staatskrise und anhaltender Gewalt im Land angespannt.

Bei Demonstrationen am 31. Dezember waren fünf Menschen getötet worden. Zu den Protesten hatten katholische Würdenträger und Laiengruppen aufgerufen. Die Kritik der Demonstranten richtet sich gegen die Verschiebung der Wahlen auf Ende 2018. Sie werfen Präsident Joseph Kabila vor, damit seine Amtszeit illegal um ein weiteres Jahr verlängern zu wollen. 4,5 Millionen Menschen sind laut UN in dem Land auf der Flucht vor Kämpfen zwischen bewaffneten Gruppen und Übergriffen auf die Zivilbevölkerung.

Zudem warnt die Weltgesundheitsorganisation vor einer Ausbreitung der Cholera-Epidemie im Kongo. Seit Beginn des Ausbruchs Mitte 2017 seien 55.000 Fälle erfasst worden, knapp 1.200 Menschen seien bislang gestorben. Die Bekämpfung der Epidemie wird durch die anhaltende Gewalt in Teilen der Demokratischen Republik Kongo erschwert.

Die VEM sammelt Spenden zur Unterstützung der CBCA-Kirche in der DR Kongo: VEM, IBAN DE45 3506 0190 0009 0909 08, Stichwort Nothilfe DR Kongo

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ekir.de / epd, neu / 10.01.2018



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