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Präses predigt zur Konstituierung des saarländischen Landtags

„Wir müssen nicht allein nach Wahlerfolgen hungern und dürsten“

Sich nicht der „Logik des sichtbaren Erfolges“ zu ergeben, dazu hat Präses Nikolaus Schneider beim Ökumenischen Gottesdienst anlässlich der Konstituierung des saarländischen Landtags am Vormittag (vgl. Sperrfrist!) aufgerufen. Auch wenn alle Welt – zum Beispiel in Politik oder Sport – Sieger sehen wolle, sei nicht nur das, was von Menschen sichtbar werde, gut oder erfolgreich, unterstrich der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland in seiner Predigt in der Saarbrücker Pfarrkirche Christkönig.

„Paulus will uns lehren, das Unsichtbare wertzuschätzen“, sagte Dr. h.c. Schneider in der Auslegung von Versen aus dem 2. Korintherbrief des Apostels. Dieser unterscheide in der Tradition der griechischen Philosophie den äußeren und den inneren Menschen: „Der innere Mensch ist diejenige Dimension des Fühlens und Denkens, die sich an Gottes Wort orientiert; diejenige Dimension im Menschen, die schon hier und jetzt offen ist für Erfahrungen, die im kommenden Reich Gottes umfassende Realität sein werden. Wer schon jetzt einen Geschmack von der ausstehenden Gerechtigkeit auf der Zunge hat, der wird schon jetzt danach hungern und dürsten. Diese Zukunftserwartungen, diese Zukunftskonzepte sollen die Haltung der Menschen in der Gegenwart bestimmen. So werden Menschen sensibilisiert für eine Wahrnehmung, die nicht nach der Außenwirkung und dem äußeren Augenschein urteilt.“

Gottes Wort öffne den Blick für das Unsichtbare und relativiere so die Logik des sichbaren Erfolgs – auch in der Politik: „Wir gewinnen eine befreiende Distanz zu den Konventionen und vorgeblichen Sachzwängen, die unsere Rollen prägen“, so Präses Nikolaus Schneider: „Wir müssen nicht immer und überall darüber nachdenken, wie wir uns, unser Wirken und unsere Politik am besten ,verkaufen’ können. Wir müssen nicht allein nach Wahlerfolgen und parteipolitischen Siegen hungern und dürsten, sondern können von Tag zu Tag neu nach den Idealen, Hoffnungen und Visionen fragen, die unsere Herzen und unseren Verstand bewegen.“

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 23. April 2012. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 23. April 2012. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Saarbrücken / EKiR-Pressestelle / 23.04.2012



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