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Beim Eltern-Kind-Treff des Diakonischen Werks im Evangelischen Gemeindezentrum Kirn. Beim Eltern-Kind-Treff des Diakonischen Werks im Evangelischen Gemeindezentrum Kirn.

Eltern-Kind-Treff in Kirn

Ran an die bunten Bällchen

Einen Eltern-Kind-Treff für Mütter und Väter mit Kindern vom Säuglings- bis zum Kindergartenalter hat das Diakonische Werk (DW) des Kirchenkreises An Nahe und Glan in Kirn eingerichtet. Schon nach kurzer Zeit wird rege von dem Angebot Gebrauch gemacht.

Matthias weiß genau, was er will. Er hat zwar kaum gelernt, auf seinen Beinchen zu stehen und ein paar Schritte durch den Raum zu wackeln, aber dass er jetzt sofort in die grüne Wanne mit den bunten Bällchen klettern will, steht für ihn außer Frage. Also: ran an die Wanne. Interessiert verfolgt die kleine Mirella die Kletterversuche ihres Nachbarn. Beide Kinder tummeln sich zum ersten Mal auf einer bunten Krabbeldecke beim neu eingerichteten Eltern-Kind-Treff im Evangelischen Gemeindezentrum in Kirn.

Mit diesem Angebot hat Natalie Kappler, Sozialpädagogin im DW und selbst junge Mutter, offensichtlich ins Schwarze getroffen. Schon kurz nach dem Start des Projekts finden sich sechs Mütter mit ihrem Nachwuchs ein. An dem vorhergehenden Treffen nahm auch ein Vater teil. Jahrelang hat Natalie Kappler in Kirn junge Eltern während der Schwangerschaft beraten. „Dabei gab es viele Rückmeldungen mit dem Wunsch nach einer solchen Gruppe“, berichtet sie. Als ihre Tochter Mia alt genug war, organisierte sie den Eltern-Kind-Treff und übernahm die fachliche Leitung.

Der Treff bietet Raum für den Austausch mit anderen Eltern, fachliche Beratung und Kurzvorträge zu Themen, die junge Eltern bewegen. „Die Kinder knüpfen erste Sozialkontakte und wir bieten Elemente zur Förderung der Motorik, Sinneswahrnehmung, Sprache und Musik“, so Kappler. „Dazu gehören gemeinsame Rituale, zum Beispiel mit Liedern und Fingerspielen, zu Beginn und am Ende.“

Land unterstützt das Projekt

Eine kompetente und professionelle Führung der Gruppe ist in den Augen von Sonja Baus, Leiterin der Kindertagesstätte der Evangelischen Kirchengemeinde Kirn, besonders wichtig. Damit passt das neue Projekt gut zum Angebot der Kirner Kita mit Beratung, offenen Sprechstunden und Elternabenden zu bestimmten Themen. Es wird mit finanziert vom Programm Kita!Plus des Landes Rheinland-Pfalz zur Stärkung von Familien und zur Vernetzung der Kindertagesstätten im Sozialraum. Das altersgemäße Spielzeug wurde mit Hilfe von Spenden angeschafft.

Mit einem guten Gefühl und dem Wunsch, auch beim nächsten Mal dabei zu sein, geht Tatjana Unruh mit ihrer einjährigen Tochter Nelli nach dem Treffen nach Hause. Sie findet es eine gute Idee, demnächst etwas über Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Kindern zu erfahren, wie es das Programm für die nächsten Zusammenkünfte vorsieht. Zufrieden äußert sich auch Lena Usinger, die zusammen mit ihrer Tochter Mirella und einer anderen jungen Mutter aus Hochstädten nach Kirn gekommen ist. Usinger: „Mirella ist zu Hause noch allein, hier hat sie Gesellschaft von anderen Kindern."

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 26. Mai 2014. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 26. Mai 2014. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / Marion Unger / 26.05.2014



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