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Dr. Frank Rippel und Pfarrer Wolfgang Baumann vom Vorstand der Stiftung kreuznacher diakonie freuen sich mit Geschäftsführerin Monika Kolling und Einrichtungsleiter Andreas Kerner über die Schlüsselübergabe durch Architekt Steffen Jung (v.l.). Dr. Frank Rippel und Pfarrer Wolfgang Baumann vom Vorstand der Stiftung kreuznacher diakonie freuen sich mit Geschäftsführerin Monika Kolling und Einrichtungsleiter Andreas Kerner über die Schlüsselübergabe durch Architekt Steffen Jung (v.l.).

Wohnpark Sophie Scholl in Bad Kreuznach

In 20 Monaten neu gebaut

„Das ist es also, unser neues Zuhause“, sagt Andreas Kerner, Einrichtungsleiter im Wohnpark Sophie Scholl. Nach 20 Monaten Bauzeit konnte der Ersatzneubau für das Evangelische Altenheim Philippstraße in Bad Kreuznach nun eingeweiht werden.

„An manchen Stellen hapert es noch,“ sagt Kerner. „Aber wir arbeiten daran, dass alles gut wird.“ Dabei ist schon vieles gut. Beispielsweise hat der Umzug von der Philippstraße in das neue Haus Dank vieler Helferinnen und Helfer reibungslos funktioniert. Die Räume sind so, wie es in Planungen vorgesehen war: hell, freundlich, seniorengerecht, einfach einladend.

Damit sind Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende für die Wartezeit auf den Neubau entschädigt. Viele der 86 vollstationären Pflegeplätze sind ebenso bezogen wie die 20 Wohnungen in WohnenPlus für Seniorinnen und Senioren.

Wolfgang Baumann, Pfarrer und Vorstand der Stiftung kreuznacher diakonie, erklärte: „Die Stiftung kreuznacher diakonie beteiligt sich daran, gemeinsam Antworten und Lösungen für die Entwicklungen in der Seniorenhilfe zu finden und die nötige Pflegeinfrastruktur zu schaffen.“ Schließlich wisse man von Experten, dass familiäre Entlastungspotentiale in Pflege- und Assistenzprozessen abnehmen. Fachkräfte werden immer gefragt sein. Diese Erkenntnis verband der Theologe mit der politischen Forderung, die notwendige Wertschätzung für die Pflegenden auch mit einer angemessenen Bezahlung zu vergüten.

Monika Kolling, Geschäftsführerin der Seniorenhilfe der krueznacher diakonie, ergänzte: „Der demografische Wandel hin zu einer von Hochaltrigkeit geprägten Gesellschaft ist nicht mehr aufzuhalten. Die meisten alten Menschen wollen eigenständig in einer vertrauten Umgebung leben und auch im Alter aktiv ihre Tage gestalten.“ Die Verankerung einer stationären Einrichtung im Gemeinwesen einer Stadt sei die beste Garantie für Normalität und Qualität.

Neben WohnenPlus und stationärer Pflege wird das Haus ab Spätsommer dieses Jahres eine Tagespflege für 16 Menschen anbieten.  Insgesamt kostet der Wohnpark Sophie Scholl rund zehn Millionen Euro.

Er ist nach der Widerstandskämpferin benannt, an deren Geburtstag, dem 15. Juli, die offizielle Eröffnung gefeiert wurde.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 16. Juli 2014. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 16. Juli 2014. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / 16.07.2014



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