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Oberkirchenrat zur Diskussion über geringe Nutzung des Bildungspakets

Späte Auslieferung der Unterlagen und viele offene Fragen sorgen für Probleme

Pressemitteilung Nr. 45/2011

Derzeit wird öffentlich debattiert, warum erst wenige Hartz IV-Eltern Geld aus dem so genannten Bildungspaket abgerufen haben. In diesem Zusammenhang warnt Oberkirchenrat Klaus Eberl vor einer Schieflage in der Diskussion: „Es könnte der falsche Eindruck entstehen, die Unterstützung von Kindern in Armut sei nicht notwendig“, so der Bildungsexperte der Evangelischen Kirche im Rheinland. „Viele Bildungseinrichtungen haben die notwendigen Antragsunterlagen erst in diesen Tagen bekommen. Da konnte also noch gar nicht viel passieren.“ Ohnehin sei das Paket bürokratielastig. Kaum eine Familie könne die schwierigen Anträge ohne intensive Beratung durch die Bildungseinrichtung stellen. „Außerdem fehlen klare Ausführungsbestimmungen: Wird bei einem Kind, das Musikunterricht erhält, auch das Instrument finanziert, in Sportvereinen nur der Beitrag oder auch die Sportkleidung?“ nennt Eberl, der die Abteilung Bildung im Landeskirchenamt leitet, einige der noch offenen Fragen.

Oberkirchenrat Eberl befürchtet, dass ohne eine erhebliche Verlängerung der Antragsfristen und stärkere Investitionen in die Infrastruktur der Bildungsarbeit die Unterstützung nicht bei den Kindern armer Familien ankommt. „Die Orientierung am individuellen Anspruch erfordert hohen Verwaltungsaufwand. Geld, das am Ende den Kindern fehlt. Angesichts der bedrückenden Tatsache, dass mehr als ein Viertel aller Kinder in Deutschland in Armut leben, wäre das eine verpasste Chance“, stellt der Fachmann fest.

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 20. April 2011. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 20. April 2011. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 20.04.2011



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