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Wie in diesem Foto, so auch beim Kunstwerk selbst: Das Selbstporträt von Konstantinos Angelos Gavrias ist in der schwarzen Fläche nur bei geduldiger Betrachtung erkennbar. Wie in diesem Foto, so auch beim Kunstwerk "Die Versuchung" selbst: Das Selbstporträt von Konstantinos Angelos Gavrias ist in der schwarzen Fläche nur bei geduldiger Betrachtung erkennbar.

Reformationsjubiläum

"reFORMAtion - transFORMation" gastiert nun in Köln

„Klein und fein“ – so nennt der Kölner Citykirchenpfarrer Markus Herzberg die Kölner Ausgabe der Wanderausstellung „reFORMation – transFORMation“ der Evanglischen Kirche im Rheinland zum 500. Reformationsjubiläum. Fünf von elf Kunstwerken sind jetzt in der Antoniterkirche an der Schildergasse zu sehen.

Christoph Dahlhausen mit seinem Werk Christoph Dahlhausen mit seinem Werk "reforming - transforming" in der Kölner Antoniterkirche.

In seiner Begrüßung machte Pfarrer Herzberg deutlich, dass sich Kunst verändert, je nachdem, wo sie steht und wer vor ihr steht. Unmittelbar erlebbar ist das für Besucherinnen und Besucher der Ausstellung, wenn sie das tun, was Künstler Christoph Dahlhausen ausdrücklich wünscht: Die einzelnen Elemente seines Werkes „forming – transforming" darf oder soll man anfassen und umstellen, neu formieren und verändern.

Anders die Fotografie „Die Versuchung“ von Konstantinos Angelos Gavrias. Die müsse man erst einmal auf sich wirken lassen, es dauere, bis sich einem die Arbeit erschließe, so Pfarrer Herzberg, der ergänzte: „Manchmal dauert es ein Leben lang, bis sich Gott uns erschließt.“

"God ist a woman..." heißt es auf dem Schriftzug von Kristina Stoyanova.

Jede und jeder bringt eigene Sichtweisen mit. „God is a woman and she knows how to dance“ – dieser Leuchtschriftzug von Kristina Stoyanova habe ein Frauenpaar riesig gefreut, erzählt der Gemeindepfarrer. Bei ihrer Hochzeitsfeier in der Antoniterkirche vier Tage vor der Vernissage war Stoyanovas Arbeit bereits dort angebracht.

"Shining" von Elmar Hermann hat in der Antoniterkirche neue Nachbarschaften.

Elmar Hermann ließ seine Plastik „Shining“ einen Schritt weit von einer Säule in den Kirchraum hineinrücken. Christian Odzucks „Fagus 2517“ steht – scheinbar, unscheinbar – auf halbem Weg zwischen dem Seitenschiff mit den Arbeiten von Gavrias, Hermann und Dahlhausen unter der Orgelempore, an der Stoyanovas Arbeit „Ohne Titel“ hängt.

Das Kunstprojekt "reFORMation transFORMation" hat die Landeskirche zum 500. Reformationsjubiläum ins Leben gerufen. Sie hat dazu elf Künstlerinnen und Künstler eingeladen, ihre Vision von Reformation und Transformation ins Werk zu setzen. Drei von ihnen haben dafür den Kunstpreis 2017 erhalten, darunter auch Gavrias und Stoyanova, deren Arbeiten ja nun in Köln zu sehen sind.

Die Wanderausstellung ist insgesamt in fünf Stadt- und Kulturkirchen der rheinischen Kirche zu sehen. Zum Projekt sind eine kleine Broschüre und ein Katalog erschienen. In Köln ist die Ausstellung bis 10. September zu sehen, montags bis freitags von 11 bis 19 Uhr, samstags bis 17 und sonntags bis 17.30 Uhr.

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ekir.de / neu / 26.07.2017



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