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Präses sprach vor Presbytern über Gegenwart und Perspektiven

Trotz warnender Wolken wird die evangelische Kirche Bestand haben

Pressemitteilung Nr. 78/2012

Mit der Gegenwart und der Zukunft der Evangelischen Kirche in Deutschland beschäftigte sich ein Vortrag, den der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, am Freitagabend in Engelskirchen anlässlich eines Leitungsseminars vor Presbyterinnen und Presbytern im Kirchenkreis An der Agger hielt. Der Frage nach dem Aufbruch der Kirche ging Schneider mit Hilfe des biblischen Bilder vom Schiff der Jünger im Sturm auf dem See Genezareth nach (Markus 4, 35-41; 6, 45-52) und stellte drei Fragen nach der aktuellen Wetterlage, nach der Seetüchtigkeit des Schiffes Kirche und nach der Perspektive vom sicher erreichten Ufer aus.

Es gebe durchaus „warnende Wolken am Kirchenhorizont“ wie den Mitgliederschwund vor allem aufgrund der Überalterung und des demografischen Wandels und den folgenden Rückgang des Kirchensteueraufkommens. Durch die Wolken blicke jedoch die Sonne, so Schneider: Das Potenzial der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, kulturelles und diakonisches Engagement, die Gemeinschaft auch in neuen Formen des Gemeindelebens legten einen guten Grund für die Kirche.

Theologische Profilierung und gute Gottesdienste

„Auch wenn somit der Himmel über der Kirche nicht nur düster ist – die warnenden Wolken lassen dennoch für die Zukunft heftige Böen erahnen“, sagte Schneider. „Und dafür müssen wir Masten und Schoten des Kirchenschiffs rüsten.“ Das Impulspapier „Kirche der Freiheit“, 2006 von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) herausgegeben habe folgende Postulate formuliert: Theologische Profilierung, Setzen von Schwerpunkten, geistliche Einheit auch in formaler Vielheit, Orientierung nach außen, Qualitätssicherung für Gottesdienste und Amtshandlungen.

„Qualitätssicherung und missionarische Außenwirkung – all dies wächst nicht nur von der Basis her und von selbst“, sagte Präses Nikolaus Schneider mit Blick auf das Seminarthema Führung. „Sie will von den Leitungsgremien der Kirche mitgetragen und gefördert sein.“ Auf die Frage, wie das Schiff der Kirche und seine Mannschaft in einigen Jahrzehnten aussehen werden, wisse er keine Antwort, räumte der Präses der Rheinischen Kirche abschließend ein. „Eines Umstands allerdings bin ich mir gewiss: Es wird auch 2040 oder 2050 eine evangelische – d.h. eine am Evangelium orientierte – Kirche geben.“ Diese werde vielleicht anders aussehen als die EKD heute, sie werde vielleicht nicht mehr lutherische, reformierte oder unierte Konfessionen trennen. Bestand aber werde die eine Kirche Jesu Christi haben. „Diese Verheißung hat der Herr seiner – unserer – Kirche als Reiseproviant mit auf den Weg gegeben. Sie ist Triebfeder, Mutmacher und Kraftquell für all unser Tun.“

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 14. Mai 2012. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 14. Mai 2012. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 14.05.2012



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