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ARD-Fernsehen

Sexualität und Liebe im Fokus der Weltreligionen

Das „Erste“ hat die Weltreligionen schon vorgestellt. „Nun wollten wir sie miteinander in Beziehung setzen“, erklärt NDR-Redaktionsleiter Werner Grave, und dazu wurde ein Aspekt gewählt, der mutmaßlich viele Menschen interessiert.

„Glaube Liebe Lust – Sexualität in den Weltreligionen“ heißt die ARD-Dokumentation, die ab 28. April ausgestrahlt wird. Inwieweit mischen sich die Religionen mit Regeln und Ritualen, Ge- und Verboten ins sexuelle Leben der Menschen ein? Die drei Filme von Hilka Sinning und Heinz Greuling erzählen von einem buddhistischen Mönch, einem jüdisch-orthodoxen Ehepaar, einem muslimischen Mann in Beirut.

Und von einem schwulen Paar in Köln. „Nein.“ Die Ehe kommt ihnen nicht zu, heißt es katholischerseits klipp und klar in der Dokumentation. Sie steht nur Mann und Frau offen. Warum brauchen Sie die Kirche noch, wurde das Paar in der Diskussion bei der Premiere im LudwigForum in Köln gefragt. Georg, katholisch: „Ich habe noch drei Geschwister. Sie sind alle verheiratet. Uns beiden ist der Glaube wichtig…“

Sein Partner Stefan ist evangelisch, im September werden die beiden in der evangelischen Antoniterkirche in Köln - sie würden sagen: kirchlich heiraten, die Evangelische Kirche im Rheinland formuliert: gottesdienstlich begleitet. Auf Augenhöhe ökumenisch - das wäre für das Paar noch schöner gewesen.

Erste Liebe. Folge 1, 28. April, 22.45 Uhr
Erfüllte Liebe. Folge 2, 5. Mai, 23.30 Uhr
Verbotene Liebe. Folge 3, 12. Mai, 23.30 Uhr

 

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ekir.de / neu / 28.04.2014



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