Tausend Menschen kamen in der St.-Agnes-Kirche in Köln zusammen und sagen 'Lieder zum Advent'. Foto: WDR/Thomas Brill Tausend Menschen kamen in der St.-Agnes-Kirche in Köln zusammen und sangen "Lieder zum Advent". Fotos: WDR/Thomas Brill

ARD-Mitspielkonzert

"Wow, da kam richtig viel Spielfreude rüber"

Mitsingen ohnehin, aber eigentlich auch mitspielen - das will man bei der ARD-Sendung "Lieder zum Advent", ist die WDR-Rundfunkbeauftragte Petra Schulze überzeugt. Im Vorfeld der Ausstrahlung des TV-Konzerts Fragen an die Landespfarrerin.

Maite Kelly und Florian Silbereisen bei den Maite Kelly und Florian Silbereisen bei den "Liedern zum Advent".

Am 3. Adventssonntag gibt es „Lieder zum Advent“ in jedem Wohnzimmer. Die ARD überträgt das Mitmitspielkonzert, das Sie mitverantworten. Bitte verraten Sie uns von der Aufzeichnung: Wie haben Sie persönlich die Stars erlebt?

Alle drei – Janus Fröhlich von den "Höhnern", Maite Kelly und Florian Silbereisen – kennen sich gut, sind befreundet. Das war eine schöne Erfahrung, dass die Schwingungen zwischen den Dreien auch in der Kirche zu sehen und spüren waren. Da trafen drei Künstler aufeinander, die sich mögen und die Vollblutmusiker sind. Wir haben viel gelacht.

Meine Kollegin Sabine Steinwender-Schnitzius und ich haben Maite Kelly in Köln getroffen. Sabine Steinwender-Schnitzius hat dann ein tiefgehendes Interview mit ihr geführt. Wir haben eine starke, nachdenkliche, kompetente, aufmerksame und warmherzige Frau erlebt. Mich hat die Liebe und Zugewandtheit, die sie ausstrahlt, beeindruckt.

Florian Silbereisen ist durch und durch Musiker. Und ein sehr erfolgreicher Moderator und Entertainer. Es war aber dann eher so, als träfe man einen Bruder, der einfach gern mitspielt bei diesem Mitmachkonzert. Er hat sich in die Bank gesetzt und gespielt, mitten zwischen allen Gästen und war sichtlich zufrieden. Und wenn er dann vorne stand: Wow, da kam richtig viel Spielfreude rüber.

Was glauben Sie, wird allein das Zuschauen der Sendung Spaß machen?

Ja! Unbedingt. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Sie nicht wenigstens mitsingen wollen.

WDR-Moderatorin Anna Planken im Gespräch mit einer jungen Musikerin. WDR-Moderatorin Anna Planken im Gespräch mit einer jungen Musikerin.

Über das Mitsingen hinaus: Wie funktioniert das Mitmachen? Was muss man praktisch dafür wissen?

Viele werden etliche Lieder auswendig kennen. Man kann aber auch im Videotext die Liedtexte abrufen. Wer mit einem Instrument mitspielen will, kann sich die Noten für sein Instrument auf adventmitspielkonzert.de herunterladen und sogar Audios hören, um schon mal den Rhythmus zu üben.

Was ist der Gedanke hinter dem „Mitspielkonzert“?

Schon in der Steinzeit gab es Flöten, las ich kürzlich. Menschen haben sich schon immer zusammengefunden zum Tanzen, Singen und Musik machen. Man fühlt sich geborgen, fühlt sich als Gruppe. Das tut einfach gut. Und wenn zu den Tönen, die in der Kirche bis unter die hohe Decke schwingen, dann noch die tröstlichen Hoffnungsbilder der Adventslieder kommen – dann kann man sich wie im siebten Himmel fühlen. Ich fand es sehr schön zu sehen, wie Eltern mit ihren Kindern Musik gemacht haben. Da sitzt der Vater mit der Blockflöte neben dem Sohn, der Blechbläser ist. Mutter und Tochter mit ihren Geigen nebeneinander. Gruppen kleiner Mädchen, die sich mit ihren Blockflöten eingefunden haben. Mitten in der Gruppe der Akkordeons dann ein Junge mit Xylofon. Dessen Klang ist wie ein kleines Weihnachtsglöckchen, das alle Lieder überstrahlt. Toll.

ARD, Sonntag, 15. Dezember, 17.30 Uhr
WDR Fernsehen, Samstag, 21. Dezember, 16.50 Uhr
WDR 4 Hörfunk, Sonntag, 22. Dezember, 16 Uhr

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 11. Dezember 2013. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 12. Dezember 2013. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / neu / 12.12.2013



© 2017, Evangelische Kirche im Rheinland - EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.