Landessynode 2017
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Wahrlich dankbar: Hessens Kultusminister R. Alexander Lorz. Wahrlich dankbar: Hessens Kultusminister R. Alexander Lorz.

Landessynode 2017

Hessens Kultusminister Lorz würdigt die Reformation als prägende Kraft

Auf die prägende Kraft der Reformation für die Gesellschaft hat der hessische Kultusminister R. Alexander Lorz in einem Grußwort vor der Landessynode 2017 hingewiesen. Aus säkularer Perspektive könne man „wahrlich dankbar sein für so manche Frucht des Reformationsgeschehens, die unser Gemeinwesen bis heute prägt.“

Zwar sei es eine „unbefriedigende, ja schmerzvolle Situation“, dass seit der Reformation evangelische und römisch-katholische Kirche nicht in voller Gemeinschaft stünden, so Lorz. Umso bemerkenswerter sei aber, dass die evangelische und die katholische Kirche in Deutschland einen Weg gefunden hätten, 500 Jahre Reformation ein Stück weit auch gemeinsam zu feiern.

Als „sehr gut gelungenes Projekt“ lobte Lorz die zum 500-jährigen Reformationsjubiläum erschienene revidierte Lutherbibel. Dass bereits 100.000 Exemplare nachgedruckt werden mussten, wertete der Minister als Zeichen dafür, „dass die frohe Botschaft des Evangeliums in unserer heutigen Zeit nichts an ihrer Aktualität eingebüßt hat“. Es bleibe auch weiterhin eine wichtige Aufgabe, das Wort Gottes in die gesellschaftliche Diskussion hineinzutragen.

Lorz bekräftigte das bewährte Verhältnis von Kirche und Staat, wie es im Koalitionsvertrag der hessischen Landesregierung festgeschrieben sei. Er ermutigte die rheinische Kirche, der Landesregierung auch „weiterhin als Partner und kritischer Mahner verbunden“ zu bleiben.

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ekir.de/ Foto: Hans-Jürgen Vollrath / 08.01.2017



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