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Peter Böttcher (v.l.), Christian Weyer, Thomas Bergholz und Martin Wendt erklären die Renovierungen im Innenraum der Saarbrücker Ludwigskirche. Peter Böttcher (v.l.), Christian Weyer, Thomas Bergholz und Martin Wendt erklären die Renovierungen im Innenraum der Saarbrücker Ludwigskirche.

Renovierung der Saarbrücker Ludwigskirche

Zügig und gut

Die Renovierungsarbeiten sind noch nicht abgeschlossen, aber Teile des Innenraums der Ludwigskirche in Saarbrücken sind wieder zugänglich. Gottesdienste werden wieder regelmäßig in der Kirche gefeiert, die am 25. August 1775 eingeweiht worden war.

„Weitere Renovierungsarbeiten stehen aber noch an“, sagt Dr. Thomas Bergholz, Pfarrer der Kirchengemeinde Alt-Saarbrücken. Der Theologe betont, dass das Gotteshaus über die Gottesdienste hinaus dienstags bis samstags von 11 bis 17 Uhr wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Jeden Samstag nach dem Mittagsgebet um 12 Uhr gebe es außerdem eine kostenlose Führung geben, so Bergholz.

Die Renovierung der Ludwiskirche findet im Rahmen des Programmes „Barock trifft Moderne – städtebauliche Einbindung des Barock-Ensembles Ludwigskirche in das Gesamtprojekt Stadtmitte am Fluss“ statt. „Eine wichtige Etappe von ‚Barock trifft Moderne‘ ist geschafft“, sagt Oberbürgermeisterin Charlotte Britz.

Barocke Achse

Das Projekt verfolge das Ziel, dass Alt-Saarbrücken mit seiner barocken Achse und der Achse der Nachkriegsmoderne im Stadtbild deutlicher wahrgenommen und belebt werde. Ab Ende 2018 werden Bürgerinnen und Bürger und der Einzelhandel von einer "höheren Aufenthaltsqualität“ profitiern, so Bitz weiter.

"Ich freue mich, dass die Sanierungsmaßnahmen an und in der Ludwigskirche so zügig und so gut durchgeführt werden können“, sagt Christian Weyer, Superintendent des Kirchenkreises Saar-West. Er dankte der Landeshauptstadt Saarbrücken und der Landesregierung des Saarlands für die gute Zusammenarbeit. Die Unterstützung sei eine große Hilfe.

„Die Renovierungsarbeiten sind im Terminplan“, betont Baukirchmeister Prof. Dr. Peter Böttcher. Die teilweise Öffnung erfolge vier Wochen früher als geplant.  Bis zu  den Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum am 30. und 31. Oktober muss die Orgel noch instandgesetzt werden. Außerdem stehen u.a. noch Arbeiten am Glockenstuhl an.

Balustrade soll weitere Figuren erhalten

Da die Heizung und die Technik für die Beschallung installiert sind, konnten aber die Bänke wieder aufgestellt werden. Beim Abschluss im Frühjahr 2018 sollen auch weitere Figuren und Elemente zurück auf die Balustrade.

Die Kirchengemeinde und die Stiftung planten weitere Schritte zur vollständigen Sanierung des Gotteshauses, betont Martin Wendt von der Stiftung Ludwigskirche. Auf der Balustrade des Gotteshauses fehlen noch 15 Figuren.

Die Fassade muss gereinigt werden. Auch ein Innenanstrich ist notwendig. Da das Gotteshaus künftig auch für andere Veranstaltungen genutzt werden soll, ist u.a. die Sanierung der Sakristei geplant, hierfür muss noch die Finanzierung organisiert werden.

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ekir.de / evks.de / 29.08.2017



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