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Experiment e.V. Interpretation des Kírchentagsmottos "klug werden" bei "Experiment" aus Bonn

Markt der Möglichkeiten

Von Kirche mit Kindern bis interkulturellen Austausch

Die evangelische Kirche braucht die Jugend. Auch in einer Zelthalle auf dem Markt der Möglichkeiten beim Kirchentag vom 3. bis 7. Juni in Stuttgart wurde der Fokus daher auf Kinder und Jugendliche gelegt.

Material für die Arbeit mit Klein und Groß, davon gab es viel in der Zelthalle 6 auf dem Kirchentag in Stuttgart. Aber auch zu vielen anderen Themen waren Stände aufgebaut. Neben dem CVJM, der bei jüngeren Besuchern für ein Freiwilliges Soziales Jahr warb, waren auch Verbände für Mütter oder der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder vertreten.

Die Standbetreiber hatten mit hohen Temperaturen im Zelt zu kämpfen. Ein Stand bot zum Beispiel Wind aus einem Ventilator an. Die Besucher störte es nicht, viele Besucher zeigten großes Interesse an den Angeboten der verschiedenen Stände. Auch wenn die meisten Besucher eher mittleren Alters waren, gab es eine große Anzahl an Jugendlichen oder jungen Erwachsenen, die die Stände betreuten.

„Damit Gottes Wort den Kindern weitererzählt wird“

„Unsere Aufgabe ist es, dass wir den Kindergottesdienst, die Kirche mit Kindern, fördern.“, sagte Manfred Gutmann vom Rheinischen Verband für Kindergottesdienst. Am Stand des Verbandes gab es neben Erzählhilfen und Liedern auch Bastelhilfen. Eines davon wurde auch direkt aufgebaut. „Hier kann ich mit Figuren Szenen darstellen. Wenn dann Wort und Bild zusammenkommen, ist das für Kinder natürlich beeindruckend.“ Durch die einfache Art der Figuren sei dieses Konzept günstiger als die meisten Alternativen. Gutmann weiter: „Wir haben Material für die Helferinnen und Helfer, damit sie gute Arbeit machen können – Damit Gottes Wort den Kindern weitererzählt wird.“

Auch für Reisefreudige gab es etwas. „Wir sind ein gemeinnütziger Verein und organisieren Gastfamilienaufenthalte in Deutschland und auf der ganzen Welt“, erklärte Fiona Plescia von Experiment e.V. aus Bonn an dem Stand des Vereins. Der Verein sei immer auf der Suche nach neuen Gastfamilien, so Plescia weiter. Bei den Besuchern kam der Stand gut an: Mehrere Familien trugen sich ein oder nahmen Infozettel mit, um sie in der Gemeinde zu verteilen.

Weihnachten in der Gastfamilie

„Experiment“ will den interkulturellen Austausch fördern, sagte Plescia. „Unser Motto passt ganz gut zum Kirchentag. Es heißt: Miteinander leben, voneinander lernen.“ Ein ganz besonderes Projekt des Vereins ist, dass Austauschstudenten Weihnachten in einer Gastfamilie feiern können. Statt also an Weihnachten alleine im Studentenwohnheim zu sitzen, können Studenten in Familien das Weihnachtsfest feiern. „Zur Kultur gehört auch Religion.“, so Plescia abschließend.

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ekir.de / rd / Foto: R. Diesing / 07.06.2015



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