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Häufig gestellte Fragen zur Ausschreibung der mbA-Stellen und zu den Richtlinien zum zentralen Bewerbungsverfahren

I. Fragen zur Ausschreibung

Ab wann kann ich mich bewerben?
Vikarinnen und Vikare können sich bereits während der Examenszeit bewerben. Nach bestandener Zweiter Theologischer Prüfung wird ihr Zeugnis zu den bereits eingereichten Bewerbungsunterlagen hinzugefügt. Theologinnen und Theologen, die die Zweite Theologische Prüfung zu einem früheren Zeitpunkt bestanden haben, aber noch mit dem Probedienst begonnen haben, können sich ebenfalls bewerben. Alle anderen benötigen für ihre Bewerbung das Zeugnis über die Anstellungsfähigkeit. Personen, die beispielsweise am 1. Oktober die Anstellungsfähigkeit erhalten, können sich bereits im Frühjahr bewerben, da sie das Zeugnis über die Anstellungsfähigkeit zum 1. April bekommen und dies den Bewerbungsunterlagen nachreichen können. Auch Personen, die den Probedienst verkürzen können, benötigen zur Bewerbung das Zeugnis über die Anstellungsfähigkeit.

Werden mbA-Stellen nur im vollem Dienstumfang errichtet?
MbA-Stellen werden im vollem Dienstumfang errichtet, können aber auf Antrag bis zu 50% Dienstumfang reduziert werden. Eine spätere Erhöhung des Dienstumfangs ist möglich.

Kann ich mich auch bewerben, wenn ich zurzeit in Elternzeit bin?
Ja.

II. Fragen zu den Richtlinien

Zu 2.

Wie ist die Schulung der Kommissionsmitglieder?
In die Kommission wurden Vertreter von Gemeinde- und Kirchenkreisebene mit Erfahrungen in Personalauswahl berufen. Die Schulung wird von einer Personalberatungsfirma durchgeführt. Der erste Tag der Schulung vermittelt vertiefende theoretische Kenntnisse über Personalauswahl und das Bewerbungsverfahren. Am zweiten Tag werden die Übungen im Bewerbungsverfahren simuliert und trainiert. Die Bewerbungstage werden dann durch eine unabhängige Moderatorin begleitet.

Zu 4.

Wie werden die schriftlichen Unterlagen bewertet?
Die Bewertung der schriftlichen Unterlagen erfolgt im Wesentlichen nach folgenden Kriterien:
a) formal
- Vollständigkeit
- Richtliniengemäßer Umfang
- Fehlerlosigkeit
b) inhaltlich
- Schlüssigkeit des Lebenslaufes
- Auswertung der Referenzen, Berichte
- Beurteilung der Arbeitsproben
- Umfang und Relevanz der Fortbildungen bzw. Zusatzqualifikationen
- Anrechnung von Familienarbeit (z. B. Elternzeiten)
- Erkennbarkeit eines geistlichen und theologischen Profils
- Plausibilität der Motivation zum Pfarrberuf
Über die Bewertung dieser Aspekte befindet ein dreiköpfiger Ausschuss der Bewerbungskommission nach einem standardisierten Bepunktungssystem.

Wie aktuell sollen die Arbeitsproben und Referenzen sein?
Die Arbeitsproben und Referenzen müssen nicht aktuell sein, im Zweifel macht die Aktualität aber einen besseren Eindruck.

Sollen die Arbeitsproben innovativ sein?
Es bestehen keine weiteren Vorgaben für die Arbeitsproben.

Wer kann eine Referenz ausstellen?
Auch hier sind Sie frei zu entscheiden, wer eine Referenz ausstellt. Eine Referenz Ihres Mentors kann sinnvoll sein, wenn die Dienstberichte wenig aussagen.

Was ist mit Dienstberichten gemeint?
Der Bericht über das Vikariat, der Bericht zur Zuerkennung der Anstellungsfähigkeit und die Stellungnahme zum Bericht über den Sonderdienst.

Was ist, wenn mir ein Bericht nicht in Kopie vorliegt?
In diesem Fall geben Sie bitte in Ihrer Bewerbung einen kurzen Hinweis, damit der Bericht aus Ihrer Personalakte hinzugezogen werden kann.

Welche Unterlagen soll ich zusätzlich hinzufügen?
Auch diese Entscheidung steht in Ihrem Ermessen. Es wird empfohlen, hierzu ein Bewerberhandbuch zu Rate zu ziehen.

Werden die Punktzahlen mitgeteilt, damit man sich Chancen für eine Wiederbewerbung ausrechnen kann?
Wir werden Ihnen die Anzahl der Bewerbungen, die von Ihnen erreichte Punktzahl und den damit erreichten Rang unter den Bewerberinnen und Bewerbern mitteilen.

Wer hilft mir bei der Errechnung der Gesamtprüfungsnote?
Alle Fragen zur Umrechnung von Noten in das Punktesystem werden von Herrn Plischke (Herbert.Plischke@ekir-lka.de) beantwortet. Bei Bewerberinnen und Bewerbern, die eine Theologische Prüfung in einer anderen Landeskirche abgelegt haben, muss ggf. diese Landeskirche um Unterstützung gebeten werden.

Macht eine Bewerbung bei schlechten Examensnoten Sinn, da die Noten im Verfahren so viel Gewicht haben?
Die Durchschnittsexamensnote aller Jahrgänge liegt bei ca. 2,5. Liegt Ihre Note im Durchschnitt oder über dem Durchschnitt ist eine Bewerbung sinnvoll, weil Sie auch Kandidatinnen und Kandidaten mit einer besseren Examensnote aufgrund der anderen Elemente des Verfahrens in der Gesamtpunktzahl überholen können. Liegt Ihre Gesamtprüfungsnote unterhalb dieses Durchschnitts, haben Sie gegenüber den besseren Examenskandidatinnen und Examenskandidaten schlechtere Chancen.  

Zu 7.

Wann erfahre ich, in welche Stelle ich eingewiesen werde?
Sobald feststeht, wer das Verfahren erfolgreich durchlaufen hat, werden wir Ihnen eine mbA-Stelle anbieten. Bei der Einweisung sollen das Kompetenzprofil der Pfarrerin oder des Pfarrers und die familiären Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Wegen der geringen Anzahl der Stellen wird dies jedoch nur bedingt möglich sein. Eine Mobilität der Bewerberinnen und Bewerber wird daher erwartet.

Was passiert, wenn ich eine Berufung nicht annehme?
In diesem Fall kann eine Person von der Nachrückliste berufen werden. Eine erneute Bewerbung für Sie ist dadurch nicht ausgeschlossen.

Zu 8.

Wann kann ich mich wieder bewerben?
Sie können sich alle sechs Monate neu bewerben.

Nach 8.

Gibt es Fristen für die erstmalige Bewerbung?
Nein, es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Kirchenleitung von Jahr zu Jahr entscheidet, ob und in welcher Zahl mbA-Stellen errichtet werden. Für das Jahr 2011 werden auch für bereits Anstellungsfähige acht mbA-Stellen errichtet werden. Ab 2012 werden für Vikarinnen und Vikare voraussichtlich mindestens zehn Probedienststellen je Jahr errichtet; es ist davon auszugehen, dass auch weiterhin einige mbA-Stellen errichtet werden.

 

 

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28.02.2010



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