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Der Medienpreis für digitale Projekt der Evangelischen Kirche im Rheinland wird im Jahr des Reformationsjubiläums zum ersten Mal ausgeschrieben. Der Medienpreis für digitale Projekt der Evangelischen Kirche im Rheinland wird im Jahr des Reformationsjubiläums zum ersten Mal ausgeschrieben.

Medienpreis

Gute Projekte sichtbar machen

Evangelische Gemeinden, Kirchenkreise, Einrichtungen und Initiativen können sich mit Projekten, bei denen digitale Medien eine zentrale Rolle spielen, für den neuen Medienpreis der Evangelischen Kirche im Rheinland bewerben. 

Eingereicht werden können Projekte und Idee, die kirchlichem Leben und Arbeiten durch den Einsatz digitaler Medien neue Impulse geben, Bestehendes ergänzen oder unterstützen. „Wir haben die Ausschreibung bewusst sehr offen gehalten“, sagt der zuständige Dezernent Kirchenrat Pfarrer Ralf Peter Reimann. „Eingereicht werden könnten zum Beispiel eine App, die Termine in der Gemeinde koordiniert oder die Nutzung des Gemeindebusses. Oder ein Video-Projekt einer Jugendgruppe. Oder eine Social-Media-Aktion, mit der neue Zielgruppen angesprochen werden. Oder Video-Streaming von Gottesdiensten, anstatt Kassetten durch die Gemeinde zu tragen.“

Die rheinische Kirche schreibt den Medienpreis für digitale Projekte im Reformationsjahr 2017 zum ersten Mal aus, in Kooperation mit der Evangelischen Akademie im Rheinland. „Digitalisierung ist ein wichtiges Thema in der Kirche. Wir wollen mit dem Preis sichtbar machen, was es an guten Projekten bereits gibt und andere dazu anregen zu überlegen, wie sie selbst die Chancen der Digitalisierung im Gemeindeumfeld umsetzen können,“ sagt Ralf Peter Reimann. „Und ich freue mich, wenn das gelingt.“

Den Medienumbruch sinnvoll nutzen

Besondere Bedeutung hätte die Ausschreibung im Jahr des Reformationsjubiläum: Die Reformation habe nur durch die neue Technik des Buchdrucks Verbreitung gefunden. „Und heute haben wir es wieder mit einem Medienumbruch zu tun und da ist es gerade für uns als Protestanten und Protestantinnen wichtig, zu schauen, wie wir diesen sinnvoll nutzen,“ sagt Ralf Peter Reimann.

Gefördert wird der Wettbewerb mit Mitteln der Wilhelm-Schrader-Stiftung. Der erste Preis ist mit 1000 Euro dotiert, der zweite Preis mit 750 Euro und der dritte mit 500 Euro. Wer mit den Preisen ausgezeichnet wird, entscheidet eine Jury.

Bewerbungen können mit einer maximal dreiseitigen schriftlichen Projektskizze bis zum 31. Januar 2018 bei der Evangelischen Akademie im Rheinland per Mail an info@akademie.ekir.de eingereicht werden. Ausführliche Informationen und Teilnahmebedingungen gibt es auf der Internetseite der Akademie und im Flyer zum Medienpreis, der weiter unten zum Download bereit steht.

Wer gerne mitmachen möchte, aber noch keine konkrete Idee hat, kann sich beim Barcamp Kirche Online inspirieren lassen, denn dort wird es eine Session zum Thema geben.

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ekir.de / cs / 07.09.2017



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