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Wie kann eine zeitgemäße mystische Spiritualität aussehen? Um diese Frage geht es bei der Tagung in Wuppertal. Wie kann eine zeitgemäße mystische Spiritualität aussehen? Um diese Frage geht es bei der Tagung in Wuppertal.

Tagung

Spiritualität – kein alter Hut

„Frisch, fromm, fröhlich, frei... oder doch nur alte Hüte? Evangelische Spiritualität aus mystischen Wurzeln“ so lautet der Titel einer Tagung am 17. September in Wuppertal. Es geht um die Frage nach einer zeitgemäßen mystischen Spiritualität. 

Mystik wurde im vergangenen Jahrhundert in den evangelischen Kirchen beargwöhnt. Heute ist sie in ihrer Glauben vertiefenden und erneuernden Kraft wieder entdeckt worden. Ursprünglich in der Mystik beheimatete Übungsformen sind Achtsamkeit und Kontemplation. Sie werden heute in Beratung, Erziehung bis hin zur klinischen The­rapie genutzt.  

Schon Martin Luther hat aus dieser Tradition geschöpft. Die Tagung im Audimax des Theologischen Zentrums in Wuppertal blickt zurück auf die mystischen Quellen des reformatorischen Aufbruchs Luthers. Und sie fragt nach einer heilsamen und zeitgemäßen mystischen Spiritualität im evangelischen Raum heute.

Vortragende sind Prof. Dr. Hellmut Zschoch (Wuppertal) zum Thema „Mystik bei Luther. Einflüsse und Aneignungen“, Prof. Dr. Sabine Bobert (Kiel) über „Mystik im 21. Jahrhundert. Vergewisserungen und Wandel“ sowie Dr. Franz Nikolaus (Winterthur/Salzburg) zu „Evangelisch – mystisch – ökumenisch. Blick von außen und Ausblick“.  

Die Tagung „Frisch, fromm, fröhlich, frei“ am 17. September 2016 ist eine Veranstaltung des „Arbeitskreis Meditation in der EKiR“ in Kooperation mit der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel. Anmeldung möglichst bis zum 2. September 2016 an arbeitskreis-meditation@ekir.de.  

Der Arbeitskreis Mediation begeht mit der Tagung auch sein 40-jähriges Bestehen. Seit 1976 fördert er Meditation als spirituelle Praxis und ganzheitlichen Erfahrungsweg in einem ökumenischen Horizont. Heute umfasst er mehr als 70 Mitglieder, die eine Praxis der Meditation üben und weitergeben.  

Der Arbeitskreis unterstützt Meditationsangebote im Raum der Evangelischen Kirche im Rheinland, ihren Fortbildungshäusern und dem Meditations- und Einkehrzentrum „Haus der Stille“. Er veranstaltet Studientage und -reisen, pflegt den Austausch der Mitglieder untereinander und veranstaltet Fachtagungen, die für alle offen sind. 

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ekir.de / cs, Foto: Mathilde Kohl / 16.08.2016



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