Pressearchiv
  • Pressearchiv 2017
    mehr
  • Pressearchiv 2016
    mehr
  • Pressearchiv 2015
    mehr
  • Pressearchiv 2014
    mehr
  • Pressearchiv 2013
    mehr
  • Pressearchiv 2012
    mehr
  • Pressearchiv 2011
    mehr
  • Pressearchiv 2010
    mehr
  • Pressearchiv 2009
    mehr
  • Pressearchiv 2008
    mehr
  • Pressearchiv 2007
    mehr
  • Pressearchiv 2006
    mehr
  • Pressearchiv 2005
    mehr
  • Pressearchiv 2004
    mehr
  • Pressearchiv 2003
    mehr
  • Pressearchiv 2002
    mehr
  • Pressearchiv 2001
    mehr
  • Pressearchiv 2000
    mehr

Pressekontakt

Pressestelle
Hans-Böckler-Straße 7
40476 Düsseldorf
Tel.: 0211 - 4562-373
Fax: 0211 - 4562-490
Mail pressestelle@ekir.de

> weitere Informationen

Mentawi-Inseln: Kirchen als Lazarette

VEM-Gemeinschaft hilft mit insgesamt mehr als 30.000 Euro

Pressemitteilung Nr. 169/2010

Nach dem Erdbeben und dem Tsunami auf der indonesischen Inselkette Mentawai vor einer Woche versorgt die Christlich-Protestantische Mentawai-Kirche (GKPM) jetzt hunderte Verletzte. Nach Angaben des Bischofs der GKPM, Parsaoran Simanjuntak, sind mittlerweile 413 Tote geborgen worden, fast 300 Menschen würden noch vermisst. Mehr als 20.000 Menschen müssten mit dem Nötigsten versorgt werden.

 

Viele Kirchen wie die im Ort Sikakap auf der Insel Nord-Pagai sind zu Lazaretten umfunktioniert worden – an manchen Orten sind sie die einzigen Gebäude, die nicht von den mehreren Metern hohen Wellen zerstört wurden. Kirchliche Helfer versorgen die Überlebenden mit Notunterkünften, medizinischer Hilfe, Decken und Lebensmitteln.

 

Die GKPM ist eine Mitgliedskirche der Vereinten Evangelischen Mission (VEM). Nach der VEM haben auch ihre Mitgliedskirchen, die Evangelische Kirche von Westfalen und die Evangelische Kirche im Rheinland, jeweils 10.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung gestellt. Der Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken beteiligt sich mit 1.000 Euro an der Nothilfe. Auch mehrere tausend Euro durch private Spender sind bisher zusammengekommen. Die VEM hatte außerdem bereits am Freitag einen eigenen Arzt zur Unterstützung der Hilfsmaßnahmen ins Katastrophengebiet entsandt.

 

Für die Versorgung der vom Tsunami betroffenen Menschen bittet die VEM um Spenden auf das Spendenkonto 90 90 90 8 bei der KD-Bank Dortmund, BLZ 350 601 90, Stichwort: „Naturkatastrophen Indonesien“.

 

Auch in West-Papua hilft die VEM über ihre Mitgliedskirche GKI-TP (Evangelische Kirche in West Papua). In der indonesischen Provinz waren bei einer Flutkatastrophe Anfang Oktober mehr als 160 Menschen ums Leben gekommen und tausende Menschen obdachlos geworden. Mehr als 100 Menschen werden immer noch vermisst.

 

Die Vereinte Evangelische Mission ist eine internationale Gemeinschaft von 34 Kirchen in Afrika, Asien und Deutschland und den von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Außer der Geschäftsstelle in Wuppertal gibt es regionale Büros in Afrika (Daressalam, Tansania) und Asien (Medan, Indonesien). Von Anfang an hat die VEM ein ganzheitliches Missionsverständnis verfolgt: Zur Verkündigung des Evangeliums gehört deshalb auch, die Lebensumstände notleidender Menschen zu verbessern und für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung einzutreten.

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 2. November 2010. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 2. November 2010. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 02.11.2010



© 2017, Evangelische Kirche im Rheinland - EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.