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Das Buch der Bücher mit allen Sinnen entdecken

Rheinisches Bibelwerk packt den Koffer: Mobiles Mini-Museum für Kinder

Pressemitteilung Nr. 118/2011

Eine Tontafel und eine Wachstafel, Papyrus und Pergament: Der Bibelkoffer geht den Weg durch die lange Geschichte der schriftlichen Überlieferung. Nicht nur für das Buch der Bücher wurden diese Medien genutzt. Doch mit der biblischen Überlieferung lässt sich vieles zeigen. „Wir wollen die Bibel begreifbar machen“, sagt Elisabeth Werth, pädagogische Mitarbeiterin des Evangelischen Bibelwerks im Rheinland mit Sitz in Wuppertal. Das Bibelwerk setzt seit dem Frühjahr den Lernkoffer als mobiles Mini-Museum ein. In Gemeinden und Schulen lässt sich so viel über Entstehung und Geschichte des Alten und Neuen Testaments vermitteln. Die Materialien des Koffers sind zurzeit überwiegend auf Kinder im Grundschulalter zugeschnitten. „Für die Zukunft planen wir aber einen Zusatzkoffer für ältere Schülerinnen und Schüler“, so Werth.

Besonders die Lehrerinnen und Lehrer sind dankbar dafür. „Mit der offenen Ganztagsschule ist die Luft dünner geworden für außerschulische Lernorte“, sagt die Wuppertaler Schulreferentin Beate Haude. Auch für den Nachmittag sei es schwieriger geworden, gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern in eine Ausstellung zu gehen. Lernkoffer gibt es inzwischen auch zu Themen wie Luther, Judentum und Islam oder Engel.

Die Bibel ist das Buch der vielen Bücher

Die Bibel ist in ihrem Aufbau etwas Besonderes. Zur Bibel gehören 66 einzelne Bücher vom 1. Buch Mose bis zur Offenbarung des Johannes. Deshalb lassen sich im Bibelregal des Lernkoffers die einzelnen Bücher in ihrer Reihenfolge einstecken. „Die Bücher sind nach Gattungen farblich unterschieden“, erläutert Werth. „Viele erkennen dann erst die Welt der Bibel“.

Regina Hoffmann kann das bestätigen: „Viele Kinder in der 2. Klasse sind erstaunt, wenn ich einen Psalm vorlese und dann vom Buch der Psalmen spreche“. Dass die Bibel ein Buch der vielen Bücher ist, ist ihnen neu. Die Grundschullehrerin nahm an einer Fortbildung im Bibelzentrum teil. Der Bibelkoffer ist für sie „die gelungene Fortsetzung der Bibelausstellung“. Sie empfand die Atmosphäre im Bibelzentrum als äußerst wohltuend und nahm viele Eindrücke aus der orientalischen Welt der Bibel mit. Der Koffer nimmt für sie die verschiedenen Stationen der Ausstellung an der Rudolfstraße in Wuppertal konsequent auf.

„Mit den Materialien des Lernkoffers werden verschiedene Ebenen und Sinne angesprochen“, sagt die Religionslehrerin, „und das ist für Kinder auf jeden Fall wichtig.“ Eine Kinderbibel und ein Blatt Papier reichen nicht. Im Koffer sind auch biblische Düfte, ein Öllämpchen, eine Münze und eine kleine Druckwerkstatt mit Stempel und Karten. Aber auch Arbeitsbücher, eine Hörbibel und Spiele-Software gehören dazu. „Das einzige Manko ist das Gewicht“, sagt Schulreferentin Haude. Das liegt vor allem am biblischen Bücherregal aus Holz. Doch das ist der Preis für die im wörtlichen Sinne begreifbare Bibel.

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 17. November 2011. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 17. November 2011. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf/Wuppertal / EKiR-Pressestelle / 17.11.2011



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