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Aktive bei der Nacht der Kirchen: (v.li) Beatrix Engel (Scheidt), Martina Fries (Kirchenladen), Superintendent Christian Weyer, Günther Kliebenstein (Dudweiler) und Dechant Benedikt Welter. Foto: HGS Aktive bei der Nacht der Kirchen: (von links) Beatrix Engel (Scheidt), Martina Fries (Kirchenladen), Superintendent Christian Weyer, Günther Kliebenstein (Dudweiler) und Dechant Benedikt Welter. Foto: HGS

Nacht der Kirchen Saar 2016

„Ein Bild der Kirche der Zukunft“

Zum vierten Mal laden evangelische und katholische Gemeinden an Pfingstsonntag zur saarlandweiten „Nacht der Kirchen“ ein. 63 Kirchen beteiligen sich unter anderem mit Musik, Tanz, Theater, Literatur, Stille oder Essen und Trinken an dieser großen ökumenischen Aktion. 

Die Gotteshäuser werden dabei zu Orten der Begegnung, des Gesprächs, der Stille und Meditation aber auch des Miteinander-Feierns. Die Kirchengemeinden laden ein, ihre Gotteshäuser neu zu entdecken und haben dazu attraktive Programme vorbereitet.  

Es gibt viel Musik, aber auch Stille zu erleben; Gemeinden laden zum Kochen ein, die Kirche der Jugend zum Tanzen; es gibt Filme zu sehen und Literatur zu hören; viele Kirchen sind illuminiert und anders anzusehen als im Alltag. Fast überall laden die Gemeinden auch zum Essen und Trinken ein.  

Die zentrale Eröffungsfeier ist in der Saarbrücker Ludwigskirche  

Nach der zentralen Eröffnungsfeier am 15. Mai 2016 um 18 Uhr in der Saarbrücker Ludwigskirche öffnen die beteiligten Kirchen ihre Pforten von 20 bis 24 Uhr. Das Programm in den Kirchen gibt es im Internet unter www.nacht-der-kirchen-saar.de zu herunterladen.    

„Die Nacht der Kirchen zeichnet ein Bild der Kirche der Zukunft“, sagt Christian Weyer, Superintendent des Kirchenkreises Saar-West. Man erlebe hier die Kirchen „nahe bei den Menschen, kreativ und einfallsreich“. So solle Kirche sein und so habe sie Zukunft: „ökumenisch, also grenzüberschreitend und verbindend“, erklärt Weyer.  

Viele Gemeinden wagten zur Nacht der Kirchen Neues auszuprobieren, meint Dechant Benedikt Welter aus Saarbrücken. So werde diese ökumenische Aktion am „Geburtstag der Kirche“ auch zu einem „spannenden und wertvollen Experimentierfeld“ und zu einer „besonderen Zeit der Begegnung in der Ökumene und darüber hinaus“.  

Kirchen als Orte der Begegnung und des Feierns  

Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, die Schirmherrin der Aktion, bezeichnet die Nacht der Kirchen in einem Grußwort als „Einladung an alle Menschen im Saarland, unabhängig von ihrer Religion und ihrer Herkunft, Kirchen als Orte der Begegnung und des Feierns zu erleben“. 

Eine spannende Lesung aus dem Buch „Hinter dem Bahnhof liegt das Meer“ von Autorin Jutta Richter hat ein Team aus der Pfarreiengemeinschaft Scheidter Tal vorbereitet und lädt dazu nach St. Ursula in Scheidt, kündigt Beatrix Engel an. Bereits zum zweiten Mal beteilige man sich mit einer „Poesie-Kirche“. Neben dem Zuhören bei den kurzen, von Musik umrahmten, Lesungen soll vor allem das Gespräch über das Buch und die Begegnung untereinander gepflegt werden.    

Auch Günther Kliebenstein von der Evangelischen Kirchengemeinde Dudweiler-Herrensohr hat bereits mehrfach eine Nacht der Kirche in der Dudweiler Christuskirche mitorganisiert. Diesmal gibt es viel Musik mit dem Kirchenchor Dudweiler und einem Kammermusikensemble. Später spielt die Band Phoenix bevor es zum Abschluss den Abendsegen gibt.    

Wie Engel und Kliebenstein sind Hunderte Ehrenamtliche in der Vorbereitung der Nacht der Kirchen engagiert, sorgen für die Programme und den freundlichen Empfang der Besucherinnen und Besucher. „Mit ihren Beiträgen zeigen sie uns, wie abwechslungsreich und lebendig der Glaube und die Kirche sein können“, dankt Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer den Beteiligten.   

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ekir.de / hp / 11.05.2016



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