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Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles. Foto: BMAS/Knoll Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles. Foto: BMAS/Knoll

Essen

Arbeitsministerin Nahles spricht beim Sozialpolitischen Aschermittwoch der Kirchen

Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, ist die Referentin des Sozialpolitischen Aschermittwochs der Kirchen am Mittwoch, 18. Februar im Essener Dom. "Soziale Teilhabe für alle - Wir lassen niemanden zurück" lautet der Leitsatz der Veranstaltung.

Die Liturgie gestalten Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck vom Bistum Essen und Christoph Pistorius, Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Die Veranstaltung schließt mit einer Einladung zum Empfang mit Fastensuppe in der Aula des Bischöflichen Generalvikariats.

Damit setzen die Kirchen ihre gemeinsame Veranstaltungsreihe fort, die 1998 mit dem Sozialpolitischen Aschermittwoch in Duisburg begonnen hat und seit 2002 dauerhaft in Essen weitergeführt wird. Bistum Essen und die rheinische Landeskirche treten mit der Reihe für Solidarität und Gerechtigkeit ein.

In ihrer Einladung zum Sozialpolitischen Aschermittwoch verweisen Bischof Overbeck und Präses Manfred Rekowski darauf, dass das vor zehn Jahren verabschiedete vierte Hartz-Gesetz bis heute ein sehr unterschiedliches Echo hervorrufen, das von prinzipieller Zustimmung bis hin zur deutlichen Ablehnung reicht.

Bleibende Herausforderungen

Unter der Maxime des „Forderns und Förderns“ wurde der Umgang mit der Gruppe der Langzeitarbeitslosen neu definiert. Sowohl durch die Neuregelungen von Zumutbarkeitskriterien als auch von Sanktionierungen sowie weiteren Maßnahmen machte der Gesetzgeber deutlich, dass nicht nur er sich von einem Verwalter zu einem Vermittler von Arbeitslosen weiterentwickeln und profilieren muss, sondern auch, dass besonders die Langzeitarbeitslosen selbst stärker gefördert werden sollen.

Trotz der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in den vergangenen Jahren darf nach Ansicht beider Kirchen aber auch der Blick auf die bleibenden Herausforderungen wie beispielsweise die Wiedereingliederung von älteren Erwerbsfähigen nicht vernachlässigt werden. „Besonders die Kirchen sind Anwälte der Menschen, die trotz aller positiven Entwicklungen an gesellschaftliche Ränder gedrückt werden“, betonen Bischof Overbeck und Präses Rekowski.

Um eine Anmeldung bis Freitag, 13. Februar, wird gebeten: postalisch an die Katholische Akademie „Die Wolfsburg“, Falkenweg 6, 45475 Mülheim an der Ruhr, per Telefon unter 0208/999 19-981 oder per E-Mail an akademieanmeldung@bistum-essen.de. Beginn ist um 10.30 Uhr im Essener Dom, Burgplatz.

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ekir.de / do, neu / 29.01.2015



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