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Neugewählte am Nachmittag in die rheinische Kirchenleitung eingeführt

Begeisterte Hoffnungsträger müssen ihr Amt immer neu erbeten und neu riskieren

Pressemitteilung Nr. 58/2010

+ + + Achtung, Sperrfrist: Heute, Sonntag, 28. Februar 2010, 14 Uhr! Es gilt das gesprochene
Wort. + + +

 

Neue Kirchenleitungsmitglieder der Evangelischen Kirche im Rheinland sind heute Nachmittag
(14 Uhr; siehe Sperrfrist) mit einem festlichen Gottesdienst in Düsseldorf von Präses
Nikolaus Schneider in ihre Ämter eingeführt worden: Die Landessynode der rheinischen
Kirche hatte Helga Siemens-Weibring (51), Sozialwissenschaftlerin aus Essen, im Januar
als nebenamtliches Mitglied der Kirchenleitung gewählt. Auch Hans-Joachim Schwabe (63),
Bankdirektor i.R. aus Schwalmtal, und Oberstudienrätin Susanne Degenhardt (52) aus
Würselen wurden als stellvertretende nebenamtliche Mitglieder der Kirchenleitung in
der Johanneskirche am Martin-Luther-Platz eingeführt.

 

Aus seinem Dienst als nebenamtliches Mitglied der Kirchenleitung verabschiedet wurde
Ulrich Weber. Im Juli vergangenen Jahres hatte der 59-Jährige eine neue berufliche
Aufgabe im Personalvorstand der Deutsche Bahn AG, Berlin, übernommen.


Kein Schutz vor Kritik, Dummheit oder Scheitern


Neben Präses Schneider und Vizepräses Petra Bosse-Huber gestalteten weitere Mitglieder
der insgesamt 16-köpfigen Kirchenleitung den Gottesdienst liturgisch. Pfarrer Rolf
Breitbarth, Superintendent des Kirchenkreises Niederberg und selbst nebenamtliches
Kirchenleitungsmitglied, unterstrich in seiner Predigt zu Versen aus dem Römerbrief
die besondere Bedeutung der Hoffnung: "Christen sind nicht nur Hoffnungsbesitzer,
sondern auch begeisterte Hoffnungsträger", so Breitbarth. Hoffnungsbegeisterung schütze
nicht vor Kritik und auch nicht vor Dummheit oder vor den Erfahrungen des Scheiterns:
"Aber die Hoffnung geht nicht unter, denn gelegentlich erfahren sie auch erstaunten
Respekt für Standhaftigkeit und Authentizität. All diese Hoffnungsbegeisterten müssen
auch Situationen aushalten, die sie zu zerreißen drohen." Und: "Hoffnungsbegeisterte
sind Hoffnungsträger für andere. Ja, es ist ein Amt, in das uns der Heilige Geist einsetzt.
Aber es ist ein evangelisches Amt, das immer wieder neu erbetet, neu riskiert und neu geschenkt werden muss", so der Theologe.

 

Die Evangelische Kirche im Rheinland ist mit 2,8 Millionen Mitgliedern die zweitgrößte
der 22 evangelischen Landeskirchen in Deutschland. Sie erstreckt sich zwischen Niederrhein
und Saar über das Gebiet der ehemaligen preußischen Rheinprovinz. Die 767 Gemeinden,
die in 39 Kirchenkreisen zusammengeschlossen sind, liegen in vier Bundesländern (Nordrhein-Westfalen,
Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland). Die jährlich tagende Landessynode, das oberste
Leitungsgremium der rheinischen Kirche, bestimmt die Geschicke der Landeskirche. Sie
wählt den oder die Präses und die 15 weiteren Mitglieder des Präsidiums der Synode (Kirchenleitung).
In der Kirchenleitung arbeiten und entscheiden Theologinnen und Theologen und Laien
gemeinsam.


Der Predigttext:

Römer 5, 1-5
(1) Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott
durch unseren Herrn Jesus Christus, (2) durch den wir mittels des Glaubens auch Zugang
erhalten haben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns in der Hoffnung der
Herrlichkeit Gottes. (3) Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch in den
Trübsalen, da wir wissen, dass die Trübsal Ausharren bewirkt, (4) das Ausharren aber
Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung; (5) die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden
werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen
Geist, der uns gegeben worden ist.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Sonntag, 28. Februar 2010. Die letzte Aktualierung erfolgte am Sonntag, 28. Februar 2010. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 28.02.2010



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