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Gegen Hetze im Internet richtet sich der Appell der Landesanstalt für Medien NRW. Gegen Hetze im Internet richtet sich der Appell der Landesanstalt für Medien NRW.

Medien

Appell gegen Hetze im Internet

Die NRW-Ministerpräsidentin und die NRW-Landtagspräsidentin haben bereits unterzeichnet: „Für Meinungsfreiheit – gegen Hetze im Internet“, so heißt der Appell der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) gegen Diskriminierung und Hetze im Internet. 

Die Medienkommission der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen hat den Appell gegen Hetze im WWW auf den Weg gebracht. Darin ruft sie Bürgerinnen und Bürger, Politik, Unternehmen und Institutionen auf, ihre Stimme für ein soziales Miteinander im Netz abzugeben. Der Appell steht auf der Website der LfM zum Unterzeichnen bereit. Zu den ersten, die unterzeichnet haben, gehören neben der Ministerpräsidentin und der Landtagspräsidentin Spitzenvertreter der Landtags-Fraktionen, der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes in NRW, der Präsident des Bundesverbandes Deutsche Zeitungsverleger und die Vorsitzende des WDR-Rundfunkrats.

Für die drei evangelischen Landeskirchen in NRW hat Kirchenrat Volker König die Erklärung unterschrieben, also damit auch für die Evangelische Kirche im Rheinland. Roland Mecklenburg vom Amt für Jugendarbeit der rheinischen Kirche hat die Erklärung im Namen des Landesjugendrings NRW unterzeichnet.

Tolerantes Miteinander ist unverzichtbar

"Ein demokratisches und tolerantes Miteinander ist auch im Internet unverzichtbar", heißt es in der Erklärung. Doch gegenwärtig würden dort zunehmend Hetze, Hass und Diskriminierung verbreitet – besonders in sozialen Netzwerken, Foren und Kommentarspalten. Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung und Hetze dürften auch im Internet keinen Raum finden.

"Diffamierungen sind zu verurteilen und dürfen nicht heruntergespielt oder verharmlost werden", so der Appell. Hasserfüllte Kampagnen im Netz seien "Katalysator realer Gewalt". Gerade die aktuellen politischen Debatten und Geschehnisse rund um die Flüchtlingssituation zeigten, dass „Hate Speech“ und reale Gewalt oft nah beieinander liegen.

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ekir.de / neu / 25.11.2015



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