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Die Landessynode ist das oberste Leitungsgremium der rheinischen Kirche. Lachen kommt schon jetzt öfter mal vor: Die Landessynode ist das oberste Leitungsgremium der rheinischen Kirche.

Studientag Nominierungs- und Gremienarbeit

Wie Gremienarbeit Spaß machen kann

„Vielfalt gestalten – neue Ideen für die Nominierungsarbeit“. So lautet der Titel der Studientags am 12. März zu Fragen kirchlicher Gremienzusammensetzung und Gremienarbeit. 

Eingeladen sind neben Mitgliedern von Nominierungsausschüssen auch Frauen und Männer, die Lust haben, Nominierungsarbeit neu zu denken. Der Hintergrund: Die Landessynode 2016, das oberste Leitungsgremium der Evangelischen Kirche im Rheinland mit ihren 719 Kirchengemeinden, hat bestimmt: Kirchliche Gremien, Kommissionen, Arbeitsgruppen und Ausschüsse sollen mit gleich vielen Frauen und Männern besetzt werden. Werden Positionen durch Berufung oder Benennungsrecht besetzt, gilt ein Reißverschlussverfahren oder eine abwechselnde Berücksichtigung.

Der Studientag, zu dem die Kirchenleitung einlädt, soll dazu dienen, noch einmal grundsätzlicher auf Nominierungen und Besetzungen zu schauen. Er ist kirchlich hochkarätig besetzt: Neben der Präses der EKD-Synode, Dr. Irmgard Schwaetzer, werden aus der Evangelischen Kirche im Rheinland teilnehmen: Präses Manfred Rekowski, Vizepräses Christoph Pistorius und Vizepräsident Dr. Johan Weusmann. Präses Schwaetzer wird den Vortrag „Vielfalt als Chance in kirchlichen Gremien“ halten. Geplant sind u.a. vier Workshops.

Vielfalt – das geht über die Frage der Geschlechtergerechtigkeit hinaus. Ein weiterer Aspekt ist beispielsweise das Alter. In der Landessynode ist nur ein Zehntel der Mitglieder jünger als fünfzig Jahre, erläutert die Soziologin Beate Ludwig von der Gender- und Gleichstellungsstelle im Landeskirchenamt. In Presbyterien, Ausschüssen und sonstige Gremien (mehr) Mitglieder unter 40 Jahren zu haben, wäre gut, sagt Beate Ludwig.

Was brauchen Menschen, die sich in Gremien engagieren?

Der Studientag könnte auch dazu dienen, über die Mitarbeit oder auch den Gast-Status beispielsweise von kommunalpolitisch Engagierten in kirchlichen Gremien nachzudenken. Auch die Frage des befristeten Einsatzes von Gremien und die grundsätzlich zufriedenstellende Gremienarbeit solle beim Studientag beraten werden, so Beate Ludwig. Gefragt werden soll: „Wie kann Gremienarbeit Spaß machen und was brauchen Menschen, damit sie sich gerne engagieren?“

Beate Ludwig setzt auch auf eine Weiterarbeit über den Studientag hinaus, etwa in Form der Erprobung alternativer Modelle der Gremienarbeit oder von „Ideen für mehr Farbe und Vielfalt in der Kirche“.

Der Studientag am 12. März findet im Landeskirchenamt in Düsseldorf statt, 10 bis 16 Uhr. Anmeldungen werden erbeten an Kristina Nötzel: Telefon 0211 / 45 62-680, E-Mail kristina.noetzel@ekir-lka.de 

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ekir.de / neu / 19.02.2016



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