Notfallseelsorge ist Seelsorge in extremen Situationen. Notfallseelsorge ist Seelsorge in extremen Situationen.

„Handbuch Notfallseelsorge“

Aus der Praxis für die Praxis

Fallbeispiele, Merksätze, umfassendes Regelwerk - sie bilden die Basis der Vorbereitung auf Situationen der Notfallseelsorge. Umfangreich vorgestellt werden sie im "Handbuch Notfallseelsorge", das nun in überarbeiteter dritter Auflage erschienen ist.

Die Notfallseelsorge ist zentraler Bestandteil der psychosozialen Notfallversorgung und bietet Betroffenen, Augenzeuginnen und -zeugen sowie Angehörigen nach Unfällen oder Notsituationen Unterstützung an. Die hohe Akzeptanz und Bedeutung dieser Aufgabe zeigt sich in der Zunahme der Einsätzen in den vergangenen Jahren. Angesichts einer sinkenden Zahl von Pfarrerinnen und Pfarrern wird der Bedarf an ehrenamtlich Mitarbeitenden immer größer. Diesen Herausforderungen stellt sich das Handbuch Notfallseelsorge in seiner dritten, vollständig überarbeiteten Auflage. So richtet es seinen Blick auf die Qualitätsstandards in der Ausbildung, die Einbindung von Ehrenamtlichen und auf regionale Seelsorgekonzepte.

Als praxisorientiertes Handbuch, herausgegeben von drei Profis der Notfallseelsorge in der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), bereitet es Einsatzkräfte auf Notfälle vor, von der Überbringung einer Todesnachricht bis hin zur Betreuung Gehörloser. Auch die Einsatznachsorge für Angehörige der Feuerwehren und Rettungsdienste nimmt breiten Raum ein. Es stellt zudem mit der muslimischen Notfallbegleitung und der Feuerwehrseelsorge neue Arbeitsfelder vor.

Handbuch Notfallseelsorge, hrsg. von Joachim Müller-Lange, Uwe Rieske, Jutta Unruh, 3. Auflage 2013, 602 Seiten, Verlag Stumpf und Kossendey, 29 Euro

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ekir.de / wb, neu / 14.11.2013



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