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ÖKT: Vizepräses Bosse-Huber diskutiert über Reform und Ökumene

Mit neuen Gemeindeformen den Menschen (wieder) Lust auf Kirche machen

Pressemitteilung Nr. 90/2010

Mit neuen Gemeindeformen – den so genannten Personal- und Profilgemeinden – können die evangelischen Landeskirchen Angebote für Menschen schaffen, die in den herkömmlichen Angeboten der Kirchen bislang keine Heimat gefunden haben. Das hat die Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Petra Bosse-Huber, heute beim 2. Ökumenischen Kirchentag in München betont. Als Beispiel nannte die 51-jährige Wuppertaler Theologin Citykirchen, aber auch missionarisch-diakonische Angebote wie die Apostelkirche in Oberhausen oder das Projekt „e-motion“ in Essen. Dort erproben Jugendliche und junge Erwachsene gemeinsames soziales und gottesdienstliches Leben nach neuen Regeln. „Die Landeskirchen, als eine prägende Form der deutschen Volkskirchen, stehen vor der Aufgabe, diesen Entwicklungen in angemessener Weise Raum zu geben und Strukturen so zu verändern, dass sie diesen neuen Gestalten von Gemeinden sowohl Sicherheit als auch Spielräume bieten können“, warb die rheinische Vizepräses am Nachmittag beim Podium „Reform und Ökumene“ für Reformen.

In der Evangelischen Kirche im Rheinland hat die Landessynode im Januar 2010 eine Leitvorstellung für die theologische Begründung des laufenden Reformprozesses beschlossen: „Missionarisch Volkskirche sein“. „Es geht darum, die Strukturen und die Errungenschaften der Volkskirche zu nutzen, aber in erneuerter Weise mit dem Wirken des Heiligen Geistes zu rechnen und den Auftrag der missio Dei ernst zu nehmen. In diesem Prozess geschieht auch eine theologische Annäherung der eher sozialethischen und politisch orientierten Strömungen unserer Kirche und der eher pietistischen und missionarisch orientierten – wobei in diesem Prozess zu beobachten ist, dass das eine das andere gerade nicht (mehr) ausschließt“, erklärte Petra Bosse-Huber den Zuhörerinnen und Zuhörern. Diese Leitvorstellung „Missionarisch Volkskirche sein“ hat schon eine längere Entwicklung in den entsprechenden synodalen, demokratischen Gremien und Ausschüssen hinter sich. Dabei ging es u.a. um die zeitgemäße Interpretation des Missionsbegriffes und die theologische Deutung von Gemeindeaufbau.

 

Hinweis: Im Anhang finden Sie das Referat-Manuskript von Vizepräses Petra Bosse-Huber zu Ihrer Verwendung. Bitte beachten Sie Sperrfrist und Wortlautvorbehalt!

 

 

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 14. Mai 2010. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 14. Mai 2010. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

München / EKiR-Pressestelle / 14.05.2010



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