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Bereit zum Orgelspiel Bereit zum Spiel: Das Internationale Düsseldorfer Orgelfestival läuft zum zehnten Mal.

Musik

Internationales Düsseldorfer Orgelfestival feiert Jubiläum

Nichts ist so traurig wie ein Instrument, das schweigt. Das Internationale Düsseldorfer Orgelfestival (IDO) bringt deshalb bis zum 2. November die rund zweihundert Orgeln in der NRW-Landeshauptstadt zum Klingen. In vielen evangelischen Kirchen gibt es Konzerte

Seit zehn Jahren wird das Orgelfestival veranstaltet. Jedes Jahr im Herbst werden fünf Wochen lang über sechzig Konzerte und Aufführungen mit Orgel gespielt. Beteiligt sind auch fast zwanzig Düsseldorfer Kirchenmusikerinnen und -musiker. Die künstlerischen Beiträge des Festivals reichen von klassischer Musik über Jazz, Swing und Blues bis zu internationaler Musik.

Die meisten Aufführungsstätten sind Kirchen. Sie werden zu experimentellen Klangräumen umfunktioniert. Mittagspause mit Musik und Picknick? Das geht bei der Reihe Lunch-Time-Orgel in der Johanneskirche. Im Kirchencafé gibt es das passende Heißgetränk. Der Eintritt am 21. Oktober um 12.30 Uhr ist frei. Die Solistin Seonah Bak studiert an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Das gehört zum Programm des IDO. Es werden gezielt junge Künstlerinnen und Künstler eingeladen.

Anders nähern sich auch die Musiker von Ivory Clay dem Klang der Orgel. Ihrem Sound spürt die Düsseldorfer Band mit Synthesizer und Gitarre nach und verwebt ihn mit Bassline und Schlagzeug zu einem Klangkörper. Für die Zuhörerinnen und Zuhörer wird der Aufführungsraum zum Erlebnisbad der Gefühle, eine ganz neue Nutzung der Thomaskirche. Zu erleben sind Ivory Clay dort am 23. Oktober ab 19.30 Uhr.

Mit dem Aufführungsraum auseinandergesetzt hat sich auch Leonard Bernstein. Vor fünfzig Jahren komponierte er die „Chichester Psalms“ für die gleichnamige Kathedrale in England. An seinen 25. Todestag erinnern der TAO-Chor und Solisten unter der Leitung von Kantor Markus Maczewski. Sie führen am 24. Oktober, 19.30 Uhr, in der Petruskirche auch Musik von Komponisten auf, die Bernstein besonders gemocht hat.

Orgel für junges Publikum

Dass die Orgel ein faszinierendes Instrument ist, möchten die Festival-Macher schon den ganz Kleinen näherbringen. Aufführungen für Familien sind fester Bestandteil im Programm. Kinder ab 5 können am 22. Oktober, 15.15 Uhr, spielerisch die Orgel kennenlernen. Pfarrer Olaf Schaper von der Stadtkirche Kaiserswerth und Antonia Starke werden dafür zu Pantomimen. Begleitet von Martin Mones, führen sie die Geschichte vom alten Griesgram Pepo und der kleinen Toni auf.

Auch ältere Kinder begeistern sich für Geschichten. Spannend vorgetragen von Märchenerzählerin Angelika Schreurs, sie wird an der Orgel begleitet von Axel Weggen, tauchen „große Leute“ und Jugendliche ab 14 Jahren am 21. Oktober ab 19.30 Uhr im evangelischen Paul-Gerhardt-Haus in diese Geschichtenwelt ein.

Wer lieber selbst mitmacht statt nur zuzuhören, ist am 26. Oktober beim offenen Singen in der Friedenskirche richtig. Sie können sich ab 19.30 Uhr „Mitten in den Klang“ werfen, wenn der Kammerchor „Bilkanto“ zum Mitsingen einlädt. Der Eintritt ist hier frei. 

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ekir.de / Kathrin Reinert / 21.10.2015



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