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Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de Gemeinsames Erlebnis ist ein Element des Patenkind-Paten-Tages.

Patenschaft

„Ich wünsch mir einen Tag mit dir“

Paten versprechen mit der Taufe, ihr Patenkind zu begleiten – und dass es den christlichen Glauben kennenlernt. Doch manchmal ist der Kontakt eher sporadisch. In Troisdorf lud man Kinder und ihre Paten deshalb zu einem besonderen Tag ein.  

Mareike Maeggi Mareike Maeggi

Einen Tag für Kinder im Alter von 10 bis 13 Jahren und ihre Patinnen und Paten bietet die Evangelische Kirchengemeinde Troisdorf an. Die Veranstaltung am morgigen Samstag, 8. Februar, trägt das Motto: „Paten(t)rezept – ein Tag für Patenkinder und Paten“. Spiele, Basteln und gemeinsames Essen stehen auf dem Programm. Dazu gibt es Gelegenheit, sich an die eigene Taufe sowie die bisherige Zeit als Patenkind-Paten-Gespann zu erinnern.

Den Patenschaftstag hat Mareike Maeggi geplant. Es ist ihr Gemeindeprojekt als Vikarin. Für sie gibt es verschiedene Aspekte des Tages. Zum einen sollen Paten und Patenkinder gemeinsam etwas erleben. „Dafür gibt es eine spannende Geocaching-Tour mit verschiedenen Stationen im Wald“, so die Theologin. Bei der Schatzsuche kommen auch elektronische Geräte zum Einsatz.

Zum anderen gehe es, so Mareike Maeggi,  um die Reflexion der Patenbeziehung. Ziel sei vor allem ein besseres Kennenlernen und ein Austausch darüber, was Patenschaft für Pate und Patenkind bedeutet. Es gehe dabei auch um die Themen Konfirmation, Glaube und Taufe. Ein Teilaspekt sei zudem der Ausblick auf die Zeit nach der Konfirmation.

„Mit einer Postkarte haben die Kinder die Paten eingeladen“, berichtet Mareike Maeggi von den Vorbereitungen. Der Text lautete: „Ich wünsch mir einen Tag mit dir.“ Die Resonanz war positiv. Zehn Kinder mit Paten haben sich angemeldet, zwei Paten reisen extra für den Tag an. Bei ihnen war das Motto: „Diesen gemeinsamen Tag nehmen wir uns“. Auch an anderen Stellen wurde die Aktion gut aufgenommen. „Viele haben gesagt: was für eine tolle Idee – das hätten wir auch gerne gemacht“, sagt Mareike Maeggi.

„Das Motto „Paten(t)rezept“ ist nicht so zu verstehen, dass es nur eine Möglichkeit der Patenschaft gibt“, betont die 28-jährige Vikarin. Es gebe sehr unterschiedliche Konstellationen in der Beziehung von Paten und Patenkindern. Einige sehen sich nahezu täglich. Andere werden den Tag nutzen können, um eine engere Beziehung aufzubauen.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 6. Februar 2014. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 7. Februar 2014. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / rtm / Fotos: Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de / Ev. Kirchengemeinde Troisdorf / 07.02.2014



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