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Perseus-Abschluss Lenkungsgruppe und Projektmitglieder feierten den Abschluss des Perseus-Projekts.Download

PERSEUS

„Gute Voraussetzung für strategisches Personalmanagement“

Es war ein Mammutprojekt, das 2012 im Landeskirchenamt startete. Jetzt kann Projektleiterin Britta Franke stolz Vollzug melden. Die Personalwirtschafts-Software „Personal Office“ läuft. Jetzt feierten Projektmitglieder und Lenkungsgruppe den Projektabschluss.

Zeit gespart, Qualität gesichert: Britta Franke leitete das Projekt PERSEUS. Zeit gespart, Qualität gesichert: Britta Franke leitete das Projekt PERSEUS.

"PERSEUS" lautet der Projektname, das steht für „Personal entwickeln und steuern“. Projektleiterin Britta Franke erläutert: „Das neue Personalwirtschaftssystem spart Zeit und trägt zur Qualitätssicherung bei.“ Viele Doppelarbeiten fielen weg. Besonders stolz sind Franke und ihr Team darauf, dass Ergebnis-, Zeit- und Kostenplanung für das Projekt eingehalten werden konnten. "Dass wir das geschafft haben, ist nicht zuletzt das Verdienst des tollen Teams von Kolleginnen und Kollegen aus dem Landeskirchenamt, die mit viel Engagement das Projekt Woche für Woche vorangetrieben haben.“

Auch die gute Zusammenarbeit mit dem Projektpartner EDV Centrum für Kirche und Diakonie (ECKD) und die professionelle Unterstützung des Projektmanagements durch Ernst Lukas von der HLP Organisationsberatung hätten entscheidend zum Erfolg beigetragen, so Franke. Vizepräses Christoph Pistorius, Leiter der Abteilung I Personal, erklärt: "Ein tolles Ergebnis mit guten Voraussetzungen für strategisches Personalmanagement und Personalcontrolling, das ohne den engagierten Einsatz der Projektleiterin so nicht erreicht worden wäre."

Drei Jahre hat ein Team mit mehr als 20 Menschen an dem Projekt gearbeitet und die Einführung der neuen Software „Personal Office“ geplant, konzipiert, umgesetzt und vernetzt. Was bisher in der Personalabteilung in hunderten Ordnern auf Papier erfasst war und als Akten durch die Abteilungen wanderte, ist nun auch elektronisch verfügbar.

3.500 Personalfälle digitalisiert

Dafür wurden alle rund 3.500 Personalfälle, die im Landeskirchenamt verwaltet werden, anhand der Akten elektronisch erfasst. Alle Arbeitsbereiche der Personalverwaltung - Personalsachbearbeitung, Bezüge-Bearbeitung, Stellenplanung und Theologische Ausbildung - nutzen jetzt die gleiche Software und sind untereinander vernetzt. Sie können alle auf die Daten im System zugreifen. Adressaktualisierungen und Änderungen an den Daten werden zum Beispiel automatisch für alle Anwendungen übernommen. Bisher zeitaufwändige Arbeitsabläufe werden so vereinfacht und verkürzt.

Vorteile ergeben sich zum Beispiel für die Pfarrstellenplanung. Durch den Import der Daten aus der Datenbank für das (gedruckte) Gemeindeverzeichnis und manuelle Ergänzungen wird der aktuelle Pfarrstellenplan im System komplett abgebildet und erlaubt den schnellen Zugriff auch für die 38 Kirchenkreise der Evangelischen Kirche im Rheinland. Sie können einen kostenlosen Zugang zum Pfarrstellenplan ihres Kirchenkreises erhalten.

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ekir.de / Ulrike Klös, Fotos: Michel Schier / 09.12.2014



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